Andrew August hat sich den Sieg auf der dritten Etappe der Volta Comunitat Valenciana gesichert. Der US-Amerikaner war Teil eines Quartetts, welches sich in der letzten Abfahrt aus dem Hauptfeld lösen konnte.

Andrew August arbeitet nicht mit, aber holt sich den Sieg
Nach 158 Kilometern von Orihuela nach San Vicente del Raspeig hat sich tatsächlich ein Ausreißer den Tagessieg geholt. Andrew August [Ineos Grenadiers] darf sich bei dieser dritten Etappe der Volta Comunitat Valenciana über seinen ersten Profisieg freuen. Der erst 20-jährige US-Amerikaner sprintete seine Begleiter ab, obwohl er zuvor nicht mit durch die Führung gegangen ist. Ådne Holter [Uno-X Mobility], Jonathan Vervenne (Soudal Quick-Step] und Florian Vermeersch [UAE – XRG] müssen sich mit den Plätzen dahinter zufrieden geben. Mann in Gelb bleibt Biniam Girmay [NSN].
Danny van der Tuuk verteidigt sein Bergtrikot
Fünf Fahrer haben sich im Laufe des ersten Renndrittels aus dem Hauptfeld absetzen können. Mattia Bais [Polti VisitMalta], Pablo Garcia [Polti VisitMalta], Matteo Fabbro [Solution Tech NIPPO Rali], Raul Garcia Pierna [Movistar] und Danny van der Tuuk [Euskaltel – Euskadi] sollten aber nach der Sprintwertung alle wieder eingeholt werden. Zuvor jedoch lieferten sich die beiden zuletzt genannten Fahrer einen Kampf ums Bergtrikot. Obwohl sich Garcia Pierna auf dem Puerto de Tibi die volle Punktzahl sicherte, verteidigte van der Tuuk mit Rang zwei seine Führung. Der 26-jährige Pole wird also auch morgen im Bergtrikot an den Start gehen.
NSN kriegt die Ausreißer nicht mehr eingeholt
Nach der Einholung der Ausreißer entwickelte sich das Rennen zu einem Angriffsfestival. Denn anstatt sich einfach auf den kommenden Sprint vorzubereiten, attackierten die Favoriten auf den Gesamtsieg gegenseitig. Unter anderem versuchten sich Remco Evenepoel [Red Bull – Bora – hansgrohe], Damiano Caruso [Bahrain – Victorious], Brandon McNulty [UAE – XRG] und Joao Almeida [UAE – XRG] abzusetzen. Schließlich war es aber ein Quartett, bestehend aus Andrew August [Ineos Grenadiers], Jonathan Vervenne (Soudal Quick-Step], Ådne Holter [Uno-X Mobility] und Florian Vermeersch [UAE – XRG], das sich einen Vorsprung von einigen Sekunden herausfuhr. Dahinter wurde die Mannchaft NSN um Leader Biniam Girmay ziemlich alleine gelassen. So konnte sich das Quartett tatsächlich bis zur Ziellinie vorn behaupten – um ganze vier Sekunden.
#Replay 🎥 / #VCV26 🇪🇸
— Renaud Breban (@RenaudB31) February 6, 2026
L’échappée est allée au bout : 🇺🇸 Andrew August (IGD) règle ses compagnons d’échappée (en filou sans avoir collaboré) et décroche son premier succès chez les pros.
pic.twitter.com/4STxXoOwJS
Hessmann, McNulty und Uijtdebroeks gestürzt
Leider sind auch heute wieder einige Fahrer zu Fall gekommen. Unter anderem sind Giovanni Aleotti [Red Bull – Bora -hansgrohe], Brandon McNulty [UAE – XRG], Michel Hessmann [Movistar] und Cian Uijtdebroeks [Movistar]. Allerdings wurde glücklicherweise nur von einer Aufgabe in Person von Ibai Azana [Equipo Kern Pharma] berichtet.


Analyse: Ineos Grenadiers hat heute alles richtig gemacht
Fahrer des Tages kann heute nur Tagessieger Andrew August sein. Der erst 20-jährige US-Amerikaner feiert seinen ersten Profisieg – und das auf eine ganz besondere Art und Weise. Er hat sich mit seinem Angriff nämlich in den Dienst seiner Mannschaft gestellt, indem er als Aufpasser mitgegangen ist. Immer wieder hat er mit seinem Sportlichen Leiter gefunkt und wohl die Anweisung erhalten NICHT mitzuarbeiten. Im Hauptfeld dahinter hatte Ineos Grenadiers nämlich in Person von Ben Turner einen aussichtsreichen Kandidaten. Als dann die Gruppe doch knapp vor dem Hauptfeld die letzten 200 Meter erreichte, durfte August um den Sieg sprinten. Dahinter musste sich Turner nur Biniam Girmay geschlagen geben. Die britische Mannschaft Ineos Grenadier hat also alles richtig gemacht und sowohl in der Ausreißergruppe, als auch im Hauptdeld einen Mann positioniert, der um den Sieg gefahren ist bzw. hätte fahren können.
Results powered by FirstCycling.com
-> Jonas Vingegaard muss auf die UAE Tour verzichten!


5 Gedanken zu „Andrew August staubt ab und feiert seinen ersten Profisieg“