Itamar Einhorn hat den Auftakt der Ruanda-Rundfahrt für sich entschieden. Der Israeli gewann den Massensprint an diesem verregneten Tag und ist damit erster Gesamtführender. Bitter endete der Tag für den Deutschen Miguel Heidemann, der den ganzen Tag über in der Flucht war und erst auf der Zielgeraden gestellt wurde.
-> Jonathan Milan hat die letzte Etappe der UAE Tour gewonnen.
-> Thomas Pidcock schnappte sich die Schlussetappe in Andalusien.
-> Juan Ayuso gewinnt die Schlussetappe und die Gesamtwertung der Volta ao Algarve.

Itamar Einhorn belohnt die Arbeit seiner Mannschaft NSN
Der Mannschaft NSN ist der Start in die Saison 2026 definitiv gelungen. Nun hat auch Itamar Einhorn [NSN Development Team] einen Sieg beigesteuert, indem er den Auftakt der Tour du Rwanda für sich entschied. Der Israeli gewann das 173,6 Kilometer lange Teilstück von Rukomo nach Rwamagana im verregneten Massensprint vor Hodei Muñoz [Soudal Quick-Step Devo Team] aus Spanien und Mewael Girmay [Istanbul Team] aus Eritrea. Fast wäre Miguel Heidemann [REMBE | rad-net] ein Ausreißer-Coup gelungen. Der Deutsche war Teil des heutigen Fluchtduos, welches erst auf der Zielgeraden gestellt wurde.
In pictures: Da Silva and Heidemann sprint on their way to Nyagatare 🚴🏾♂️ pic.twitter.com/aomGXWOmiZ
— 𝗧𝗼𝘂𝗿 𝗱𝘂 𝗥𝘄𝗮𝗻𝗱𝗮 🇷🇼 (@tour_du_Rwanda) February 22, 2026
Miguel Heidemann und Henrique da Silva Avancini bilden das Ausreißerduo
Einen Vorsprung von über sechs Minuten konnte sich das heutige Ausreißerduo im Laufe der Etappe bei teilweise starkem Regen erarbeiten. Henrique da Silva Avancini [Localiza Meoo/Swift Pro Cycling] löste sich gemeinsam mit Miguel Heidemann [REMBE | rad-net] aus dem Hauptfeld. Später versuchten Eric Nkundabera [Nationalteam Ruanda] und Mike Uwiduhaye [Benediction Banafrica] aufzuschließen. Doch der Versuch misslang und das Duo aus Ruanda wurde vom Peloton wieder eingeholt. Das gleiche Schicksal sollte schließlich Heidemann und Avancini ereilen. Immerhin darf sich der Brasilianer – der bereits 36 Jahre alt ist und eigentlich als Top-Mountainbiker seines Landes bekannt ist – darüber freuen, beide Sprintwertungen gewonnen zu haben, obwohl der Deutsche den Hauptteil der Arbeit erledigte.
SO CLOSE 🙄😬
— REMBE® | rad-net (@rembeprocycling) February 22, 2026
🇷🇼 After an almost 150km two-men breakaway Miguel Heidemann was caught in the final km of the opening stage of @tour_du_Rwanda
⛰️ Tomorrow, Miguel will wear the jersey of best climber#TourduRwanda pic.twitter.com/N6BsDOdTdB
Pau Marti holt sich beim Zwischensprint eine Bonussekunde
Wie in unserer Vorschau zur Tour du Rwanda 2026 bereits erwähnt, zählt Pau Marti [NSN] zweifelsohne zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Dass er dafür Ambitionen hegt, bewies er beim zweiten Zwischensprint des Tages. Der Spanier trat kurz an und schnappte sich den dritten Platz und damit eine Bonussekunde. Insgesamt hat sich das die Mannschaft NSN aber auch verdient, da sie den Hauptteil der Nachführarbeit im Peloton leistete.
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-> Jonathan Milan gewann die letzte Etappe der UAE Tour.


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