Itamar Einhorn hat auch die sechste Etappe der Tour du Rwanda gewonnen. Der Israeli konnte sich trotz zwei langen Bergen schlussendlich im Massensprint durchsetzen. Damit gehen die Festspiele für seine Mannschaft hier in Ruanda weiter.

Itamar Einhorn feiert seinen zweiten Tagessieg bei der Tour du Rwanda 2026
Für das NSN Development Team läuft die Tour du Rwanda 2026 weiter nach Wunsch. Nachdem das Team auf der ersten und zweiten Etappe bereits erfolgreich war, gewannen sie heute auch die sechste – und das mit einem Doppelsieg. Nach 84,1 Kilometern von Rubavu nach Musanze kam es trotz der beiden Berge in Kijote (21,2 km a 3,7 %) und Kinigi (7,8 km a 4,3 %) zu einem Massensprint. Durch die mustergültige Vorarbeit seiner Teamkollegen darf Itamar Einhorn über seinen zweiten Tagessieg jubeln. Hinter ihm macht sein Teamkollege Finlay Tarling den Doppelsieg perfekt. Und der Deutsche Moritz Kretschy verteidigte sein Gelbes Trikot souverän. Er beteiligte sich sogar intensiv an der Sprintvorbereitung seiner Mannschaft.
KM 15 – Three riders manage to break away from the peloton: Ribeiro (Soudal), Zomermaand (Picnic), and Araya (Eritrea). They have a 15-second lead over the peloton. pic.twitter.com/5AeqrZGd0n
— 𝗧𝗼𝘂𝗿 𝗱𝘂 𝗥𝘄𝗮𝗻𝗱𝗮 🇷🇼 (@tour_du_Rwanda) February 27, 2026
Miguel Heidemann baut seine Führung in der Bergwertung aus
Wie bei dieser kurzen Etappe zu erwarten war, hagelte es von Beginn an Attacken. Nachdem ein paar Solisten nach ihrem erfolglosen Versuch wieder zurückgeholt wurden, bildete sich eine gefährliche sechs Mann starke Fluchtgruppe um Henrique Bravo [Soudal Quick-Step Devo Team], Lucas van Gils [Lotto – Groupe Wanty] und Jurgen Zomermaand [Development Team Picnic PostNL] – Sieger der dritten Etappe der Tour du Rwanda. Diese konnte sich einen Vorsprung von knapp einer halben Minute erarbeiten, ehe aber auch sie von NSN Development Team wieder eingeholt wurde. Anschließend sicherte sich der Deutsche Miguel Heidemann [REMBE | rad-net] die Bergwertung in Kijote (21,2 km a 3,7 %). Damit ist ihm das Bergtrikot wohl so gut wie sicher.
João Pedro Rossi wird erst kurz vor dem Ziel eingeholt
In der langen Abfahrt bildeten Mike Uwiduhaye [Benediction Banafrica] aus Ruanda und João Pedro Rossi [Localiza Meoo/Swift] aus Brasilien das nächste Ausreißerduo. Mittlerweile sind die Fahrer dem schlechten Wetter und dem Regen davongefahren. Die Straßen waren wieder trocken. Nach der Sprintwertung konnte Uwiduhaye nicht mehr folgen und fiel ins Peloton zurück, während sich Rossi als Solist sogar über die Bergwertung in Kinigi (7,8 km a 4,3 %) rettete. In der Abfahrt bis zur Ziellinie entbrannte so ein schnelles Verfolgungsrennen zwischen ihm und dem Peloton. Der tapfer kämpfende 26-Jährige wurde schließlich ca. drei Kilometer vor dem Ziel von der jagenden Meute eingeholt. Dem Massensprint in Musanze stand nichts mehr im Wege.
Rwanda delivers the drama again 🚴♂️🔥
— Royal FM 94.3 Kigali (@RoyalFMRwanda) February 27, 2026
Stage 6 belongs to Itamar Einhorn after a powerful all-round team effort.#TdRwanda2026 pic.twitter.com/fIqZ7KM4lE
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