Henok Mulubrhan hat die letzte Etappe der Tour du Rwanda für sich entschieden. Der Eritreer gewann an der Cote de Kimihurura den Sprint des dezimierten Hauptfeldes. Der Deutsche Moritz Kretschy kam ohne Zeitverlust ins Ziel und gewinnt damit die Tour du Rwanda 2026.
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Mulubrhan siegt auf der Cote de Kimihurura
Henok Mulubrhan [Nationalteam Eritrea] hat das spannende Uphill-Finish der Tour du Rwanda für sich entschieden. Der Eritreer war nach 99,5 Kilometern mit Start und Ziel in der Hauptstadt Kigali auf dem letzten Kilometer der frischeste Profi. An der Cote de Kimihurura – die wir von der Rad-WM des vergangenen Jahres kennen – wartete er zunächst clever ab, sprang ans Hinterrad von Mauro Cuylits [Lotto – Groupe Wanty] und sprintete dann souverän zum Etappensieg.
Kretschy feiert Gesamtsieg, Heidemann den Sieg in der Bergwertung
In der Gesamtwertung bleibt Moritz Kretschy [NSN Development Team] auf der eins. Damit feiert der Deutsche seinen bislang größten Erfolg als Radprofi. Das Trikot eroberte der 23-Jährige auf der vierten Etappe. Seitdem gab er die Gesamtführung nicht mehr ab. Zurückgehalten hat sich heute Landsmann Miguel Heidemann [REMBE | rad-net]. Er darf sich über den Sieg in der Bergwertung freuen.
Keine Chance für die Ausreißer
Mit Bruno Martins Lemes [Localiza Meoo/Swift], Awet Aman [Istanbul Team] und Thom van der Werff [Development Team Picnic PostNL] sind drei Fahrer in die Offensive gegangen. Nachdem der zuletzt genannte sich freiwillig einholen ließ, versuchten Jermaine Zemke [REMBE | rad-net] und Reuben Thompson [Lotto – Group Wanty] nach vorn zu springen. Diese Mission misslang. Später wurde auch das Ausreißerduo eingeholt. Viel zu groß war das Interesse des Hauptfeldes, heute den Tagessieg zu holen. Mehrere Teams beteiligten sich an der Nachführarbeit und daher kam nie ein wirklich großer Abstand zustande.
Mauro Cuylits finishes second behind Henok Mulubrhan after an amazing final sprint in Tour du Rwanda 💥🇷🇼 pic.twitter.com/Pm3Ea0F8l3
— Lotto-Groupe Wanty (@LottoWanty) March 1, 2026
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