Tom Crabbe hat die vierte Etappe der Vuelta a Andalucia gewonnen und feiert damit den größten Erfolg in seiner Karriere. Im Massensprint konnte sich der Belgier vor Sören Waerenskjold durchsetzen.
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Tom Crabbe feiert seinen zweiten Saisonsieg
Unter den Topfavoriten war er nicht, aber rechnen musste man bei der Vuelta a Andalucia mit Tom Crabbe [Flanders – Baloise] eben doch. Der Belgier gewann Anfang Februar in Bellegarde beim Etoile de Bessèges eine Etappe. Es war der erste Sieg in seiner noch jungen Karriere. Jetzt hat der 20-Jährige erneut zugeschlagen und bei der Ruta del Sol namhafte Konkurrenten bezwungen. Nach 166 Kilometern von Montoro nach Pozoblanco verwies er Søren Wærenskjold [Uno-X Mobility] und Sandy Dujardin [TotalEnergies] auf die Plätze zwei und drei. Kurz vor dem Ziel haben sich mit einer überraschenden Attacke nach einer Linkskurve Tim Wellens [UAE – XRG], Christophe Laporte [Visma | Lease a Bike] und Marcin Budziński [MBH Bank CSB Telecom Fort] abgesetzt. Doch das Team Cofidis ließ das Trio nicht ziehen. Durch diese Anstrengung war Laporte aber schlussendlich im Massensprint dann nicht mehr in der Lage, um den Sieg zu sprinten.
| Das Ausreißertrio des Tages | ||
|---|---|---|
| Fahrer | Nationalität | Team |
| Nil Gimeno | Spanien | Equipo Kern Pharma |
| Luca Cretti | Italien | MBH Bank CSB Telecom Fort |
| Geoffrey Bouchard | Frankreich | TotalEnergies |
Ein unvermeidbarer Massensprint in Pozoblanco
Mit dem Spanier Nil Gimeno [Equipo Kern Pharma], dem Italiener Luca Cretti [MBH Bank CSB Telecom Fort] und dem Franzosen Geoffrey Bouchard [TotalEnergies] sind auf der heutigen vorletzten Etappe der Vuelta a Andalucia Ruta Ciclista Del Sol nur drei Fahrer ausgerissen. Das Trio arbeitete gut zusammen, fiel jedoch bereits rund 40 Kilometer vor dem Ziel auseinander, als Gimeno eine Reifenpanne erlitt und ins Hauptfeld zurückfiel. Im Hauptfeld war das Interesse groß, einen Massensprint zu erzwingen, weshalb eine erfolgreiche Flucht heute unmöglich war. Mehrere Teams schlossen sich im Peloton zusammen und nahmen die Verfolgungsjagd bereits frühzeitig auf.

Luca Cretti wollte sich aufs Podium schleichen
Fast wäre Luca Cretti [MBH Bank CSB Telecom Fort] eine echte Überraschung gelungen. Der Italiener war Teil des heutigen Ausreißertrios und wusste bereits 50 Kilometer vor dem Ziel, dass das Hauptfeld heute wohl keine Fluchtgruppe ziehen lassen wird. Dennoch war er voll motiviert, zumindest den Goldenen Kilometer vor der großen Meute zu erreichen. Denn der 24-Jährige hatte vor dem Start der Etappe nur 54 Sekunden Rückstand auf den Gesamtersten und damit nur vier auf Rang drei. Wäre er vor dem Peloton am Goldenen Kilometer angekommen, hätte er sich dank der Bonussekunden aufs Podium schieben können. Doch dazu kam es nicht. Wenige Kilometer vor der ersten Wertung wurden die beiden verbliebenen Ausreißer eingeholt.
Gregoire und Pidcock gewinnen Bonussekunden am Goldenen Kilometer
Nachdem die Ausreißer vor dem Goldenen Kilometer eingeholt wurden, konnten die GC-Fahrer und deren Helfer doch noch um Bonussekunden sprinten. Besonders erfolgreich war dabei Romain Gregoire [Groupama – FDJ]. Der Franzose sicherte sich fünf Bonussekunden und damit Rang drei in der Gesamtwertung. Immerhin zwei Sekunden gutschreiben dürfen sich der Brite Thomas Pidcock [Pinarello Q36.5] und der Norweger Johannes Kulset [Uno-X Mobility].
Tom Crabbe takes his 2nd pro win by storming to victory on stage 4 of Vuelta a Andalucía! 💪 A new Belgian sprint beast unleashed! #72RdShttps://t.co/781M88o2l9 pic.twitter.com/TnHEzK9QUe
— Eemeli (@LosBrolin) February 21, 2026
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