Filippo Zana hat die vierte und damit vorletzte Etappe des Giro di Sardegna 2026 gewonnen. Der Italiener vollendete das perfekte Teamwork seiner Mannschaft Soudal Quick-Step. Damit ist er der neue Gesamtführende.
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Filippo Zana münzt starke Teamleistung in Sieg um
Das 153,6 Kilometer lange Teilstück von Arbatax nach Nuoro geht an Filippo Zana [Soudal Quick-Step]. Der Italiener profitiert von einer enorm starken Teamleistung. Zu dritt waren sie in der ersten Gruppe noch vertreten, als nach dem Berg hinauf nach Su Pradu (12,0 km a 5,9 %) nur noch elf Fahrer übrig geblieben sind. Durch seinen Tagessieg übernimmt er auch das Führungstrikot. Er steht jetzt vor dem Gesamtsieg. Auf der morgigen Schlussetappe nach Olbia dürfte sich in der Gesamtwertung nichts mehr ändern. Erwartet wird ein Massensprint.
Soudal Quick-Step hängt Nicolò Garibbo ab
Direkt zu Beginn der Etappe hat das Team Soudal Quick-Step das Tempodiktat im Hauptfeld übernommen. Eine Ausreißergruppe hat sich nicht gebildet. Stattdessen sind bereits am Passo Genna Silana (20,3 km a 4,2 %) einige Fahrer zurückgefallen, darunter auch der Gesamtführende Nicolò Garibbo [UKYO]. Da auch über die Berge hinauf nach Dorgali (6,8 km a 5,2 %) und Nuoro (5,8 km a 5,9 %) nicht gemütlich gefahren wurde, konnte der Leader den Anschluss auch nie wieder herstellen. Damit war klar: Es wird nach der heutigen Etappe einen neuen Gesamtführenden geben. Das Team Soudal Quick-Step hat dies mit der Brechstange erfolgreich erzwungen.
Mitfavorit Lorenzo Finn kann nicht mehr folgen
Hinauf nach Su Pradu (12,0 km a 5,9 %) setzte Soudal – Quick-Step sein Vorhaben weiter um. Erstklassige Kletterer und Talente, wie zum Beispiel Lorenzo Finn [Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies], konnten nicht mehr folgen, als Mauri Vansevenant und Louis Vervaeke das Tempo noch einmal forciert haben. Rund drei Kilometer vor dem Gipfel attackierten dann die Kapitäne, für die alles vorbereitet wurde. Zuerst ging Gianmarco Garofoli, dann Filippo Zana. Und der konnte sich tatsächlich lösen. Als Adria Pericas (UAE – XRG) die Lücke zusprintete, ging wieder Gafofoli in die Offensive. Soudal Quick-Step versuchte mit der Konkurrenz Katz und Maus zu spielen. Sie konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen, so dass elf Mann quasi gemeinsam über die Kuppe gefahren sind.
Wenns bergauf nicht klappt, dann eben bergab: Zana siegt in Nuoro
In der Abfahrt hat das Team Soudal Quick-Step zu einem taktischen Kniff gegriffen, bei dem die Konkurrenz einfach nicht aufgepasst hat. Zu dritt vorn eingereiht, ließ der zweite in der Reihe einfach die Lücke aufgehen. Schon war Filippo Zana weg. In der darauffolgenden Gegensteigung attackierten sich die Verfolger immer wieder gegenseitig, so dass keine kontrollierte Verfolgung organisiert werden konnte. Alles zum Vorteil von Zana, der seinen Vorsprung halten konnte und zum Etappensieg sowie ins Leadertrikot fuhr. Hinter ihm sprintete Alessandro Verre [MBH Bank CSB Telecom Fort] vor Gianmarco Garofoli [Soudal Quick-Step] auf Rang zwei.
Pippo Zana wins the 4th stage of Giro di Sardegna and becomes the new race leader! First win for Zana since 2023 #GirodiSardegna pic.twitter.com/6Qf9Zu1xej
— Eemeli (@LosBrolin) February 28, 2026
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