Mathieu van der Poel hat die zweite Etappe von Tirreno-Adriatico gewonnen. Der Niederländer war im Schotter-Finale nach San Gimignano knapp schneller als Isaac del Toro. Der Mexikaner darf sich über die Gesamtführung und damit über das Blaue Trikot freuen.
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Van der Poel setzt sich knapp vor Del Toro durch
Was für ein spannendes Finale! Nach 206 teilweise regennassen Kilometern von Camaiore nach San Gimignano hat sich Mathieu van der Poel [Alpecin – Premier Tech] den Etappensieg gesichert. Auf dem über fünf Kilometer langen Schotter-Abschnitt Sterrato Piano di Cappellina zerfiel das Peloton erwartungsgemäß. Als Van der Poel antrat, konnten nur Matteo Jorgenson [Visma | Lease a Bike] und Isaac del Toro [UAE – XRG] folgen. Später kam Giulio Pellizzari [Red Bull – Bora – hansgrohe] zurück. Jorgenson wiederum verabschiedete sich von der Spitze, nachdem er bergan in einer Rechtskurve zu Fall kam. Das Trio – angeführt von Del Toro, der um den Gesamtsieg fahren will – durfte schließlich am giftigen Schlussanstieg hinauf nach San Gimignano (1,2 km à 7,1 %) um den Tagessieg kämpfen. Und so klar war die Angelegenheit für Van der Poel nicht. Der Niederländer hätte sich fast geschlagen geben müssen, konnte sich schlussendlich aber knapp vor Del Toro und Pellizzari durchsetzen.
| Die Ausreißer auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico | ||
| Fahrer | Nation | Team |
| Manuele Tarozzi | Italien | Bardiani CSF 7 Saber |
| Alessandro Iacchi | Italien | Solution Tech NIPPO Rali |
| Joan Bou | Spanien | Caja Rural – Seguros RGA |
| Diego Pablo Sevilla | Spanien | Polti VisitMalta |
Ein Ausreißerquartett aus Italien und Spanien
Vier Fahrer haben sich heute direkt nach dem Start aus dem Staub gemacht. Die beiden Italiener Manuele Tarozzi [Bardiani CSF 7 Saber] und Alessandro Iacchi [Solution Tech NIPPO Rali] haben mit den beiden Spaniern Joan Bou [Caja Rural – Seguros RGA] und Diego Pablo Sevilla [Polti VisitMalta] etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung erhalten. Bis zur Bergwertung Castelnuovo Val di Cecina (9,7 km à 3,3 %) konnte sich das Quartett vor dem Hauptfeld retten. Sevilla sicherte sich die volle Punktzahl. Danach wurde die Fluchtgruppe eingeholt und das Peloton bereitete sich auf das Schotter-Finale vor.
Lennert van Eetvelt muss Tirreno-Adriatico aufgeben
Leider nicht mehr mitgefahren ist auf der zweiten Etappe Lennert Van Eetvelt [Lotto Intermarché]. Der belgische Pechvogel hat weiterhin mit Verletzungen zu kämpfen. Erst am Samstag ist er bei Strade Bianche erneut zu Fall gekommen. Dennoch hat ihn seine Mannschaft hier bei Tirreno-Adriatico an den Start geschickt. Ein Fehler, den das belgische Team nun wiederholt macht. Schon im Vorjahr musste Toptalent van Eetvelt angeschlagen mehrere Rennen bestreiten.
🔱 ¡Vaya final en San Gimignano!
— El Maillot (@ElMaillot_) March 10, 2026
💣 Sterrato, caídas, caos y un sprint agónico entre Van der Poel, Pellizari y Del Toro, con victoria para el neerlandés
𝑬 𝑺 𝑷 𝑬 𝑪 𝑻 𝑨 𝑪 𝑼 𝑳 𝑨 𝑹
🇮🇹 #TirrenoAdriatico pic.twitter.com/yp5EQQVeHj
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