Tadej Pogacar hat der Tour de Suisse 2026 direkt auf der ersten Etappe seinen Stempel aufgedrückt. Mit einem Solo über mehr als 70 Kilometer ist der Weltmeister aus Slowenien zum Tagessieg gerast. Damit übernimmt der haushohe Topfavorit direkt die Gesamtführung und ist schon jetzt mit realistischen Mitteln nicht mehr einzuholen.
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Pogacar schockt die Konkurrenz
89. Tour de Suisse (2.UWT)
2. Richard Carapaz (2)
3. Andrea Bagioli (1)
2. Richard Carapaz (2)
3. Andrea Bagioli (1)
2. Richard Carapaz (2)
3. Andrea Bagioli (1)
2. Andrea Bagioli (4)
3. Mathias Vacek (3)
4. Brandon McNulty (2)
5. Jhonatan Narvaez (1)
2. Tadej Pogacar (2)
3. Matthew Riccitello (1)
2. Tadej Pogacar (2)
3. Felix Großschartner (1)
2. Tim Wellens (4)
3. Brandon McNulty (3)
4. Tadej Pogacar (2)
5. Jhonatan Narvaez (1)
Ein Solo für die Geschichtsbücher der Tour de Suisse
Tadej Pogacar (UAE – XRG) hat auf der Auftaktetappe der Tour de Suisse ein wahres Meisterstück abgeliefert. Während seine Mannschaft UAE Team Emirates – XRG bereits mehr als 80 Kilometer vor dem Ziel das Feld zermürbte und erste Favoriten wie Antonio Tiberi (Bahrain – Victorious) distanzierte, bereitete der Weltmeister seinen Angriff sorgfältig vor. Zunächst sicherte sich Pogacar bei zwei Zwischensprints jeweils Rang zwei und sammelte wichtige Bonussekunden. Kurz darauf folgte bei noch 70 Kilometern die entscheidende Attacke. Pogacar sprang zum letzten Ausreißer Fredrik Dversnes (Uno-X Mobility) nach vorne, ließ den Norweger stehen und setzte sein Solo unbeirrt fort. Keiner seiner Konkurrenten konnte reagieren. Auf den folgenden Anstiegen sammelte der Slowene weitere Bergpunkte ein und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Damit ist ihm schon jetzt der Gesamtsieg der Tour de Suisse 2026 kaum noch zu nehmen.
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Pure Dominanz gegen Arbeitsverweigerung
Natürlich ist Tadej Pogacar der beste Fahrer der Welt und vielleicht sogar aller Zeiten. Sich aber so deklassieren zu lassen wie heute, darf den WorldTour-Mannschaften einfach nicht passieren. Der Slowene hat diese Attacke nicht geplant. Er wollte lediglich die Bonussekunden an beiden Zwischensprints einfahren. Als er sah, dass keiner hinterherfährt, zog er weiter durch. Doch auch dann war ihm an der Körpersprache deutlich anzusehen, dass er längst nicht bei 100 Prozent Einsatz war. In der Verfolgergruppe war man sich uneinig, auch weil einige Teamkollegen von Pogacar an ihren Hinterrädern klebten. Aber dennoch: Wenn Pogacar über 70 Kilometer vor dem Ziel attackiert und wir ein solches Etappenprofil haben, dann darf man von Fahrern mit Weltklasse-Format erwarten, dass sie es zumindest versuchen. Die heutige Etappe war gewiss keine Werbung für den Radsport. Der Sieger stand weit vor dem Ziel fest – und das, obwohl man das Gefühl hatte, er hätte sich nicht verausgabt. Die Konkurrenz hat sich heute blamiert, sowohl taktisch, als auch in Sachen Einstellung. Davon ausgenommen sind Richard Carapaz (EF Education – EasyPost) und Andrea Bagioli (Lidl – Trek).
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The moment Tadej Pogacar sneaked away with 72 km to go, it wasn't even a real attack LOL. Jean de Gribaldy: "One plays football, or tennis, or hockey. One doesn’t play at cycling."
— Mihai Simion (@faustocoppi60) June 17, 2026
Except Tadej Pogacar, I would say. 😅#TourdeSuisse pic.twitter.com/bI2gSLibjo
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