Überraschung auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt: In Barcelona setzt sich mit Brady Gilmore ein echter Außenseiter durch. Dorian Godon und Remco Evenepoel müssen sich mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben. Das letzte Teilstück der Volta a Catalunya war geprägt durch zahlreiche Attacken und einen insgesamt hektischen Rennverlauf. Den Gesamtsieg aber ließ sich Jonas Vingegaard nicht mehr nehmen. Florian Lipowitz steht als erster Deutscher in der Geschichte auf dem Podium.
Jonas Vingegaard feiert Gesamtsieg bei der Volta a Catalunya
105. Volta Ciclista a Catalunya (2.UWT)
7. und letzte Etappe: Barcelona-Barcelona (95,1 km)
88 km
⚡
Mit Brandon McNulty, Magnus Cort, Darren Rafferty, Einer Rubio und Liam Slock haben sich fünf Fahrer aus dem Hauptfeld abgesetzt und bilden die erste Fluchtgruppe des Tages.
1. Magnus Cort (3 Punkte), 2. Liam Slock (2), 3. Einer Rubio (1).
51 km
2
Alt del Castell de Montjuïc (2,5 km à 4,7 %)
1. Liam Slock (5 Punkte), 2. Brandon McNulty (3), 3. Einer Rubio (2), 4. Darren Rafferty (1).
48 km
➤⏱🚅
Das Team Red Bull – Bora – hansgrohe hält das Tempo beständig hoch, vor allem wenn es bergauf geht. Die Fluchtgruppe erhält daher nur einen Vorsprung von etwa zwei Minuten. Das Peloton ist trotzdem noch relativ groß und dennoch wird Joao Almeida gerade abgehängt.
47 km
S
2nd Passage of the Finish Line
1. Einer Rubio (3 Punkte), 2. Darren Rafferty (2), 3. Liam Slock (1).
43 km
2
Montjuïc
1. Brandon McNulty (5 Punkte), 2. Liam Slock (3), 3. Darren Rafferty (2), 4. Magnus Cort (1).
37 km
⚡🔒
Remco Evenepoel attackiert und das Peloton zerfällt. Die Ausreißer werden eingeholt und es bildet sich eine nur sechs Mann starke erste Gruppe. Das Problem: Florian Lipowitz ist nicht mit dabei. Der Belgier nimmt raus und es kann eine nachfolgende Gruppe mit Teamkollege Lipowitz wieder aufschließen. Kurz später rollt ein Großteil des ehemaligen Hauptfeldes wieder zusammen.
36 km
2
Montjuïc
1. Remco Evenepoel (5), 2. Jonas Vingegaard (3), 3. Oscar Onley (2), 4. Lenny Martinez (1).
28 km
2
Montjuïc
1. Remco Evenepoel (5), 2. Jonas Vingegaard (3), 3. Oscar Onley (2), 4. Antoine L’Hote (1).
26 km
⚡
Marc Soler greift an. Er könnte versuchen, Giulio Ciccone doch noch das Bergtrikot abzunehmen. Er liegt nur sieben Punkte zurück.
24 km
🔒
Aber das Tempo ist zu hoch. Der Spanier wird sofort wieder eingeholt. Es folgen weitere Angriffe, die alle sofort vereitelt werden.
18 km
⚡
Tobias Svarre ist der Erste, dem es jetzt gelingt, wirklich eine Lücke zu reißen. Der 21-jährge Norweger hat in seiner Profikarriere noch kein Rennen gewonnen.
15 km
⚡
Marc Soler, Giulio Ciccone und Ben O’Connor verfolgen den Solisten.
14 km
🔒
Die Ausreißer werden eingeholt.
13 km
2
Montjuïc
1. Giulio Ciccone (5 Punkte) … damit hat der Italiener das Bergtrikot gewonnen.
12 km
⚡
Über die Kuppe hinweg löst sich eine weitere starke Gruppe. Die sechs Führenden heißen jetzt Jonas Vingegaard, Jai Hindley, Giulio Ciccone, Marc Soler, Oscar Onley und Ben O’Connor.
10 km
🔒
Aber auch diese Gruppe wird wieder eingeholt. Rund 30 Fahrer gehen gemeinsam in die letzte Runde. Mit dabei ist auch noch Sprinter Dorian Godon. Deshalb versucht nun sein Team Ineos Grenadiers das Tempo zu kontrollieren.
4,7 km
⚡➤
Luca Vergallito attackiert und reißt schnell eine Lücke von wenigen Metern. Dann kommt Enric Mas. Er zieht einige starke Kletterer mit sich. Doch oben angekommen schauen sich alle wieder an. Aber immerhin sind sie Dorian Godon losgeworden.
4,0 km
⚡➤
In der Abfahrt attackiert zunächst Remco Evenepoel, dann Florian Lipowitz. Aber keiner kann sich abhängen. Wieder rollt eine größere Gruppe von hinten heran. Dorian Godon dürfte wieder mit dabei sein. Ganz stark vom Französischen Meister!
1,8 km
🚅
Gestern ist Remco Evenepoel für Florian Lipowitz gefahren. Heute scheint es andersherum zu sein. Der Deutsche hält nun das Tempo hoch, um seinem Teamkollegen aus Belgien einen möglichen Etappensieg zu bescheren. Rund 25 Fahrer dürften sich in der ersten Gruppe befinden und gleich um den Tagessieg sprinten.
0,0 km
🏁
Der Sprint: Es wird ein Dreikampf. Remco Evenepoel versucht sich zu wehren, aber gegen Dorian Godon hat er keine Chance. Noch schneller aber ist Brady Gilmore. Das ist eine dicke Überraschung! Der Australier aus dem Team NSN feiert seinen ersten Sieg auf WorldTour-Ebene.
Legende
⚡ Angriff⏱ Zeitabstand🔒 Ausreißer eingeholt❌ Aufgabe🚅 Nachführarbeit⚠️ Sturz🏁 Ziel1 BergwertungenHC HC-BergwertungenS Sprintwertungen➤ Fahrer abgehängt➤ Fahrer zurück im Feld🔧 Defekt💨 Windkante🌧️ Wetter
Brady Gilmore überrascht sie in Barcelona alle
Damit hätte nun wirklich niemand gerechnet. Brady Gilmore [NSN] gewinnt das anspruchsvolle und hektische letzte Teilstück der Volta a Catalunya. Die nur 95,1 Kilometer lange Schlussetappe mit Start und Ziel in Barcelona führte die Profis 7x über den Alt del Castell de Montjuïc (2,5 km à 4,7 %). Immer wieder kam es zu zahlreichen Attacken und das Hauptfeld wurde entzerrt und nach und nach ausgedünnt. Da sich die Flüchtigen aber nie einige waren, lief immer wieder alles zusammen. Schlussendlich kam es zum Sprint einer rund 25 Mann starken Gruppe, aus der heraus sich Brady Gilmore durchsetzen konnte. Dies ist sein erster Sieg bei einem WorldTour-Rennen. Dabei musste er den zweifachen Etappensieger Dorian Godon [Ineos Grenadiers] und den Zeitfahrweltmeister Remco Evenepoel [Red Bull – Bora – hansgrohe] hinter sich lassen.
Florian Lipowitz fährt als erster Deutscher aufs Podium
Im Jahr 1911 wurde die Volta a Catalunya zum ersten Mal ausgetragen. Heute haben die Profis die 105. Ausgabe beendet. Dennoch stand noch nie – bis jetzt – ein deutscher Radprofi auf dem Podium der Katalonien-Rundfahrt. Mit seinem dritten Rang in der Gesamtwertung schreibt Florian Lipowitz [Red Bull – Bora – hansgrohe] damit Geschichte. Den Gesamtsieg ließ sich wie erwartet auch am letzten Tag der Däne Jonas Vingegaard [Visma | Lease a Bike] nicht mehr entreißen. Ebenfalls souverän präsentierte sich Lenny Martinez [Bahrain – Victorious], der sich damit nach einer schlechten letztjährigen Tour de France endgültig zurückgemeldet hat.
Wiedersehen mit dem Montjuïc im Juli
Der Alt del Castell de Montjuïc (2,5 km à 4,7 %) ist uns seit Jahren wegen der Katalonien-Rundfahrt bekannt. Im Juli werden wir ihn schon wieder sehen. Beim Grand Depart der Tour de France bestreiten die Profis ein Teamzeitfahren in Barcelona und müssen dabei kurz vor dem Ziel eben diesen Berg absolvieren. Das dürfte für spannende Aufnahmen sorgen, denn nur wenige Mannschaften haben mehrere Fahrer, welche diesen Berg bei hohem Tempo gemeinsam bezwingen können. Erwartet wird, dass die Teams hier nur wenige Kilometer vor dem Ende völlig auseinanderfallen.
Giulio Ciccone gewinnt die Bergwertung, Dorian Godon die Punktewertung
Lange hat Baptiste Veistroffer [Cofidis] das Bergtrikot getragen. Auf den ersten vier Etappen war er immer in der Ausreißergruppe vertreten und hat fast alle Punkte eingepackt. Doch schlussendlich haben sich die Top-Bergfahrer doch durchgesetzt. Gestern und vorgestern waren Giulio Ciccone [Lidl – Trek] und Marc Soler [UAE – XRG] derart aktiv, dass sie sich fast alle Bergwertungen geholt haben. Der Italiener gewinnt damit das Bergtrikot vor dem Spanier. In der Punktewertung darf sich Dorian Godon [Ineos Grenadiers] freuen. Der Französische Meister gewann zwei Etappen und ist damit auch der verdiente Sieger in dieser Sonderwertung, auch wenn ihm Jonas Vingegaard [Visma | Lease a Bike] noch sehr nahe gekommen ist. Die Nachwuchswertung geht an Lenny Martinez [Bahrain – Victorious].
Ça s'est joué à 🤏 : Dorian Godon battu sur la ligne par Brady Gilmore sur la dernière étape du Tour de Catalogne pic.twitter.com/Taa7ImuAFu
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1 Gedanken zu „Brady Gilmore gewinnt hektische Schlussetappe in Barcelona“