Tadej Pogacar hat zum dritten Mal in Folge und damit zum vierten Mal insgesamt Lüttich–Bastogne–Lüttich gewonnen. Der Weltmeister erhielt heute aber deutlich mehr Gegenwehr als bei seinen Siegen zuvor. Denn Youngster Paul Seixas hielt bis 14 Kilometer vor dem Ziel mit, musste dann aber auch reißen lassen. -> Das ist Paul Seixas.
Tadej Pogacar gewinnt das schnellste Lüttich–Bastogne–Lüttich der Geschichte
112. Liège-Bastogne-Liège (1.UWT)
Liège › Liège (259,5 km)
256 km
⚠️Sturz⚡Attacke
Es sind gerade einmal etwas mehr als drei Kilometer gefahren, da ereignet sich im Hauptfeld ein etwas größerer Sturz. Einigen Berichten zufolge, hat sich daraufhin die über 50 Mann große Fluchtgruppe gelöst. Andere Augenzeugen schildern die Situation so, dass bereits eine Gruppe vorn raus gefahren ist und es erst dann zum Sturz und zum Split im Peloton kam. So oder so ereignet sich dadurch eine sehr spannende Renndynamik, denn mit Remco Evenepoel ist nur einer der drei ganz großen Favoriten in der ersten Gruppe.
200 km
⏱Zeitangabe🚅Tempoarbeit
Der Abstand der beiden Gruppen ist auf über 3:30 Minuten angestiegen. In der vorderen Gruppe ist vor allem Nico Denz im Wind zu sehen, der für Kapitän Remco Evenepoel arbeitet. In der zweiten Gruppe arbeiten das UAE Team Emirates für Tadej Pogacar und Decathlon CMA CGM für Paul Seixas.
128 km
➤Fahrer abgehängt⏱Zeitangabe
Nico Denz hat seinen Job erledigt und wird nun abgehängt. Die beiden Gruppen trennen noch 2:10 Minuten. Jetzt wird sich zeigen, ob das Tempo in der ersten Gruppe einschläft oder sie ihren Vorsprung halten können.
113 km
🔧Defekt / Panne
Mechanischer Defekt bei Tom Pidcock. Er verliert viel Zeit und wird es in dieser Phase schwer haben, wieder zurückzukommen.
103 km
⚡Attacke
Wie vermutet, läuft die erste Gruppe nicht mehr rund. Es gibt Attacken. Alexander Kamp, Gijs Leemreize und Hugo Houle bilden das neue Führungstrio.
95 km
🔒Ausreißer eingeholt
Die große Verfolgergruppe um Remco Evenepoel wird eingeholt. Da hat Red Bull – Bora – hansgrohe viel zu wenig aus der Situation gemacht. Das Rennen beginnt quasi von vorn und die Chance des knapp vier Minuten Vorsprungs ist vertan.
82 km
🔒Ausreißer eingeholt⏱Zeitangabe
Jetzt werden auch die drei Führenden eingeholt. Das UAE Team Emirates – XRG hält das Tempo weiter hoch. Tom Pidcock liegt 1:23 Minuten zurück und wird wohl keine Chance mehr auf das Podium haben.
77 km
⚡Attacke🔒Ausreißer eingeholt🚅Tempoarbeit
An der Côte de la Haute-Levée (2,3 km à 7,4 %) attackiert Maximilian Schachmann. Wo will er hin? Der Deutsche fährt nur wenige Meter als Solist vor dem Hauptfeld, das vom UAE Team Emirates – XRG angeführt wird. Nach einigen Kilometern wird er wieder eingeholt.
42 km
🚅Tempoarbeit
Auf den letzten Kilometern plätscherte das Rennen relativ ereignislos vor sich hin. Alle warten auf die Côte de la Redoute (1,6 km à 9.1 %), wo ein Angriff von Tadej Pogacar erwartet wird.
35 km
⚡Attacke
Wie erwartet attackiert Tadej Pogacar in der Côte de la Redoute. Nur Paul Seixas kann folgen. Remco Evenepoel sieht angeschlagen aus, befindet sich in der Verfolgergruppe. Dazwischen fährt noch Mattias Skjelmose, aber alleine wird er hier verhungern.
30 km
🔒Ausreißer eingeholt⏱Zeitangabe
Mattias Skjelmose macht das einzig richtige und lässt sich von der rund 20 Mann großen Verfolgergruppe einholen. Diese wird angeführt von Remco Evenepoel. Aber schon jetzt ist klar: Die fahren hier nur noch um Rang drei. Tadej Pogacar und Paul Seixas sind schon um 40 Sekunden enteilt.
20 km
⏱Zeitangabe
Die Verfolger sind sich nicht einig. Sie haben schon 1:10 Minuten Rückstand und werden definitiv nicht mehr um den Sieg fahren. Vorne macht es Paul Seixas clever. Er lässt Tadej Pogacar die Hauptarbeit erledigen.
14 km
⚡Attacke
Jetzt ist Paul Seixas dann doch am Ende. An der Côte de la Roche-aux-Faucons (1,3 km à 10,1 %) kann er Tadej Pogacar nicht mehr folgen. Der Weltmeister aus Slowenien zieht davon und fährt seinem vierten Lüttich-Sieg als Solist entgegen.
0,0 km
🏁Ziel
Tadej Pogacar jubelt. Er hat einen neuen, unglaublich starken Gegner gefunden, ihn heute aber noch relativ souverän bezwungen. Auf das Duell mit Paul Seixas, der heute starker Zweiter wird, dürfen wir uns in Zukunft freuen. Das Podium komplettiert Remco Evenepoel.
Legende
⚡Attacke
⚠️Sturz
🔒Ausreißer eingeholt
➤Fahrer abgehängt
🔧Defekt / Panne
💨Windkante
⛈️Wetter
❌Aufgabe
⏱Zeitangabe
🚅Tempoarbeit
🏁Ziel
1Bergwertung 1. Kategorie
2Bergwertung 2. Kategorie
3Bergwertung 3. Kategorie
SSprintwertung
Tadej Pogacar und Paul Seixas befinden sich in ihrer eigenen Liga
Endlich – möchte man sagen – hat Tadej Pogacar [UAE – XRG] einen ebenbürtigen Gegner gefunden. Der slowenische Weltmeister wollte sich 35 Kilometer vor dem Ziel an der Côte de la Redoute (1,6 km à 9.1 %) aus dem Staub machen. Aber Paul Seixas [Decathlon CMA CGM] ließ sich nicht abschütteln. Bei seiner ersten Teilnahme bei Lüttich–Bastogne–Lüttich erfüllte der Franzose die in ihn gesetzten Erwartungen. Er war der einzige, der dem Antritt von Tadej Pogacar etwas entgegenzusetzen halte und hielt am Hinterrad des Slowenen mit. Gemeinsam vergrößerten sie ihren Vorsprung auf eine große Verfolgergruppe auf über eine Minute. Im letzten Anstieg, der Côte de la Roche-aux-Faucons (1,3 km à 10,1 %) musste aber auch Paul Seixas einsehen, dass er noch nicht ganz mit Tadej Pogacar mithalten kann. Der Slowene fuhr anschließend seinem vierten Lüttich-Sieg als Solist entgegen.
Remco Evenepoel verpasst die große Chance auf einen epischen Sieg
Lüttich–Bastogne–Lüttich 2026 hätte als epische Ausgabe in die Geschichte eingehen können. Denn direkt nach Rennbeginn hat sich eine über 50 Mann starke Fluchtgruppe um Remco Evenepoel [Red Bull – Bora – hansgrohe] abgesetzt und das Renngeschehen dadurch äußerst interessant gestaltet. Dank der Arbeit von Teamkollege Nico Denz ist der Vorsprung auf über 3:30 Minuten angestiegen. Als der Deutsche jedoch abgehängt wurde, schlief das Tempo ein und Evenepoel verpasste die Chance, aktiv die Gruppe zu verkleinern und Verbündete zu finden. Stattdessen wurden 82 Kilometer vor dem Ziel die letzten Ausreißer ohne große Gegenwehr eingeholt. Die Topfavoriten Tadej Pogacar, Paul Seixas und Remco Evenepoel waren wieder vereint und das Rennen begann von vorn. Wie sich dann beim Angriff des Weltmeisters zeigte, war Remco Evenepoel heute aber ohnehin nicht in der Lage, um in den Kampf um den Sieg einzugreifen.
“They’re on another planet!” 😮 Tadej Pogačar lights it up on La Redoute with Paul Seixas glued to his wheel — what a moment! pic.twitter.com/1np1wpCZb6
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