Davide Ballerini hat die sechste Etappe des Giro d’Italia 2026 für sich entschieden. Der Profi vom Team Astana behielt im Finale auf Kopfsteinpflaster kühlen Kopf und bezwang Jasper Stuyven. Einen klassischen Massensprint gab es wie erwartet nicht. Ein Sturz rund 400 Meter vor der Ziellinie nahm fast alle schnellen Männer aus dem Rennen. -> Analyse: Zu viel Risiko auf der 6. Etappe? -> Hier gehts zur Vorschau auf die siebte Giro-Etappe.
Ballerini fährt clever und staubt nach dem Sturz ab
109. Giro d’Italia (2.UWT)
6. Etappe: Paestum › Neapel (141 km)
0,0 km
🏁
Davide Ballerini gewinnt! Jasper Stuyven wird Zweiter. Wie erwartet haben wir hier keinen klassischen Massensprint erlebt. Gestürzt sind übrigens unter anderem Dylan Groenewegen und Jonathan Milan. Auch Paul Magnier wurde aufgehalten. Absolutes Chaos!
0,4 km
⚠️
Sturz! Das war abzusehen. Diese Anfahrt ist einfach gefährlich.
5,0 km
🚅
Hier wird die Zeit genommen. Wer jetzt stürzt oder durch einen Sturz aufgehalten wird, erhält die gleiche Zeit wie der Sieger. Aktuell ist das Peloton im Highspeed-Modus unterwegs. Die Sprintanfahrt ist in vollem Gange.
12 km
Zur Erinnerung: Die letzten 700 Meter sind anspruchsvoll. Die Straße ist leicht ansteigend und mit Kopfsteinpflaster bestückt. Außerdem haben wir eine 90° Linkskurve und dann eine 180° Rechtskurve. Einfach wird das nicht. Eine gute Positionierung ist wichtig. Stürze sind vorprogrammiert. Wir haben in unserer Vorschau mit einer späten Solo-Attacke von Filippo Ganna spekuliert.
23 km
⚡
Alec Segaert hat es clever gemacht. Der Belgier attackiert direkt nach dem Red Bull KM. Aber er lässt sich direkt wieder einholen. Seltsame Aktion. Vielleicht wurde er zurückgepfiffen. Schließlich trägt sein Teamkollege die Maglia Rosa.
24 km
⌛Red Bull KM
1. Filippo Magli (6 Sekunden),
2. Ludovico Crescioli (4),
3. Lennert van Eetvelt (2).
Dass Lennert van Eetvelt sich ständig an diesen Zwischensprints um Sekunden beteiligt, darf durchaus auch mal hinterfragt werden.
37 km
🔒
Die Teams der Sprinter sind heute wirklich gnadenlos. Die Fluchtgruppe wird jetzt schon eingeholt.
Da es jetzt regnet, wird es für die Fahrer natürlich wieder etwas gefährlicher. Vor allem auf dem letzten Kilometer, wenn dann das Kopfsteinpflaster kommt.
83 km
➤⏱🚅
Gute Nachrichten: Nico Denz ist zurück im Peloton. Derweil führen im Hauptfeld Soudal Quick-Step für Paul Magnier und Unibet Rose Rockets für Dylan Groenewegen nach. Der Vorsprung der Ausreißer beträgt nur 40 Sekunden.
101 km
⚠️
Sturz im Hauptfeld: Nico Denz hat es erwischt. Er bleibt ziemlich lange liegen und ihm muss aufgeholfen werden. So gut sieht das gerade nicht aus. Die Ärzte prüfen, ob er eine Gehirnerschütterung hat.
Eine Minute Vorsprung haben wir jetzt für das Duo. Aber es gibt weitere Attacken im Hauptfeld: Manuele Tarozzi, Martin Marcellusi und Mattia Bais setzen sich ab und schließen wenig später zu den beiden Führenden auf. Damit haben wir jetzt fünf Männer an der Spitze.
131 km
⚡
Jetzt gibts dann doch den ersten ernstgemeinten Angriff. Mit Luca Vergallito und Edward Planckaert setzen sich zwei Fahrer von Alpecin – Premier Tech ab. Sie haben nach der Aufgabe von Kaden Groves ja keinen Top-Sprinter mehr im Aufgebot.
136 km
⚠️
Sakarias Koller Løland, Johannes Kulset, Andreas Leknessund, Matteo Sobrero und Jonathan Milan sind gestürzt oder wurden zumindest von einem Sturz aufgehalten. Es scheint aber niemanden schwer erwischt zu haben. Die Betroffenen steigen wieder aufs Rad und fahren weiter. Andere Profis nutzen den Moment und legen eine kleine Pinkelpause ein.
139 km
⚡
Lennert van Eetvelt attackiert – aber nur zum Spaß. Zynischerweise könnten wir sagen: Das war die bislang beste Aktion von Lotto Intermarché bei diesem Giro d’Italia.
141 km
❌
Felix Engelhardt muss wegen einem Magen-Darm-Virus den Giro d’Italia verlassen.
⚡ Attacke
🌧️ Wetter
❌ Aufgabe / Nicht gestartet
🔒 Ausreißer eingeholt
⏱ Zeitabstand
🚅 Tempoarbeit
⌛ Bonussekunden
⚠️ Sturz / Gefahr
🏁 Ziel
S Sprintwertung
3 Bergwertung Kategorie 3
Wie vermutet: Sturz ca. 400 Meter vor dem Ziel
Es war zu erwarten. Diese Ankunft in Neapel ist nicht wie in den Jahren zuvor. Das Kopfsteinpflaster-Finale mit ansteigender Straße und zwei Kurven wurde den Teams der Sprinter zum Verhängnis. Die Unibet Rose Rockets haben das Finale eigentlich perfekt für ihren Kapitän Dylan Groenewegen vorbereitet. In die letzte Rechtskurve aber sind sie zu schnell hineingefahren. Auf leicht regennassem Kopfsteinpflaster sind neben dem Niederländer weitere Fahrer ausgerutscht oder aufgehalten worden, so auch Jonathan Milan [Lidl – Trek] und Paul Magnier [Soudal – Quick-Step]. -> Zwei Giro-Zuschauer werden vor Gericht angeklagt!
Kein Vorsprung und keine Chance für die frühen Ausreißer
Dass das Peloton der Fluchtgruppe so wenig Vorsprung gönnt wie heute, sehen wir selten. Mit Luca Vergallito und Edward Planckaert haben sich zu Beginn des Rennens zwei Fahrer von Alpecin – Premier Tech abgesetzt. Kurz darauf sind mit Manuele Tarozzi und Martin Marcellusi zwei Fahrer von Bardiani CSF 7 Saber hinzugekommen, ebenso Mattia Bais von Polti VisitMalta. Nachdem sich Planckaert dann zurückfallen ließ, war das Quartett mit einem Vorsprung von einer Minute unterwegs. Allerdings wuchs dieser nicht weiter an, sank sogar teilweise auf nur 20 Sekunden. Die Sprinter-Teams Lidl – Trek, Soudal Quick-Step und Unibet Rose Rockets wollten der Fluchtgruppe nicht den Hauch einer Chance geben. So wurde das Quartett schon 37 Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt.
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2 Gedanken zu „Giro d’Italia 2026 – 6. Etappe: Ballerini gewinnt Pavé-Finale in Neapel“