Nach zwei Flachetappen folgt morgen bei der Tour de France ein Teilstück für eine Fluchtgruppe. Der wellige Parcours führt die Profis über 185,5 Kilometer von Malemort nach Ussel. Wieder könnte es ein Tag für Mads Pedersen sein.
-> Vorschau auf die Tour de France 2026

Vier Bergwertungen und nur wenige flache Kilometer
Die neunte Etappe der Tour de France 2026 ist das letzte Teilstück vor dem ersten Ruhetag. Sie umfasst 3.300 Höhenmeter und vier Bergwertungen. Doch die Anstiege sind weder lang, noch besonders steil. So ähnelt das Profil eher einem hügeligen Klassiker, als einer Bergetappe. Für die reinen Sprinter ist das Teilstück wohl zu schwer und für die GC-Kandidaten zu leicht. Daher ist stark davon auszugehen, dass eine Fluchtgruppe den Tagessieg einfahren wird.
-> Tour de France 2026: Alle Teams, Fahrer und Ziele
Radikale Prognose: Mads Pedersen gewinnt die 9. Etappe
Mads Pedersen kämpft seit Tag #2 dieser Tour de France um das Grüne Trikot. Obwohl er in flachen Sprints nicht wirklich in der Lage ist gegen einen Tim Merlier zu gewinnen, hat er gute Chancen, es in Paris überreicht zu bekommen. Der dänische Ex-Weltmeister ist auf hügeligem Terrain der stärkste Sprinter. Er übersteht anspruchsvolle Etappen, auf welchen seine Kontrahenten längst abgehängt wurden. Morgen ist wieder so ein Tag. Seine Mannschaft Lidl – Trek wird alles dafür tun, ihn erneut in eine gute Position zu bringen. Vermutlich werden wir an seiner Seite wieder Mathias Vacek sehen. Gemeinsam sind sie in der Lage, die Fluchtgruppe zu dominieren und den nächsten Tagessieg einzufahren.
-> Tim Merlier siegt auch in Bergerac

