Die Tour Auvergne – Rhône-Alpes 2026 geht an Isaac del Toro. Der Mexikanische Meister hat sich auf acht Etappen vor Luke Tuckwell den Gesamtsieg gesichert. Die Entscheidung um das Gelbe Trikot fiel erst am letzten Tag der Rundfahrt.
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Isaac del Toro mit einer Machtdemonstration bei der Tour Auvergne – Rhône-Alpes
Der Mexikanische Meister hat ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Isaac del Toro (UAE – XRG) hat bei der Tour Auvergne – Rhône-Alpes 2026 nicht nur die beiden letzten Etappen gewonnen, sondern damit auch die Gesamtwertung für sich entschieden. Dabei ließ der erst 22-Jährige bergan seinen Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance. Damit dürfte der Konkurrenz von UAE – XRG kurz vor der Tour de France Angst und Bange werden. Dort nämlich wird del Toro als Helfer von Tadej Pogacar eingesetzt.
Alex Baudin trug mehrere Tage das Gelbe Trikot
Die Tour Auvergne – Rhône-Alpes begann mit einer echten Überraschung, als Alex Baudin (EF Education – EasyPost) aus einer Fluchtgruppe heraus erfolgreich war. Dank der starken Leistung seiner Mannschaft im Teamzeitfahren der dritten Etappe, welches an Visma – Lease a Bike ging, durfte er das Trikot sogar mehrere Tage tragen. Entscheidend für die Gesamtwertung war neben dem Kampf gegen die Uhr aber vor allem dieses Wochenende. Bei den echten Hochgebirgsetappen hinauf zum Grand Colombier bzw. zum Plateau de Solaison durfte sich Isaac del Toro (UAE – XRG) in die Siegerliste eintragen und konnte damit auch das Gelbe Trikot erobern. Dieses hat sich als Ausreißer auf der sechsten Etappe Luke Tuckwell (Red Bull – Bora – hansgrohe) geschnappt. Aber schlussendlich war der erst 21-jährige Australier im Hochgebirge nicht stark genug, um seinen Vorsprung gegen den Dominator dieser Rundfahrt zu verteidigen. Es gelang ihm aber sensationell, Juan Ayuso (Lidl – Trek) und Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) hinter sich zu halten.
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Paul Seixas stürzt und muss die Tour Auvergne – Rhône-Alpes aufgeben
Leider nicht in den Kampf um den Gesamtsieg konnte Topfavorit Paul Seixas eingreifen. Der Profi der Mannschaft Decathlon – CMA CGM ist auf der siebten Etappe zu Fall gekommen und musste tags darauf das Rennen aufgeben. Der Sturz ereignete sich kurz nach der Neutralisation zu Beginn des Teilstücks, als der junge Franzose in der Abfahrt Positionen gutmachen wollte. Zwar quälte er sich mit Schmerzen ins Ziel, aber am Tag danach war Schluss für ihn.
„Es war mein Fehler, dafür habe ich keine Ausrede. Ich bin zu schnell in eine Kurve gegangen. Ich wollte Positionen gewinnen, ohne mich anzustrengen; keine Strategie ist ohne Risiko. Ich habe zu viel riskiert. Ich habe eine Kurve falsch eingeschätzt und bin mit einem anderen Fahrer zusammengestoßen. Ich möchte mich bei allen Fahrern entschuldigen, die ich gefährdet habe. Es ist allein meine Schuld.“
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