Mathieu van der Poel hat die neunte Etappe der Tour de France 2026 für sich entschieden. Der Niederländer gewann im Sprint einer am Ende vierköpfigen Ausreißergruppe. Das Teilstück wurde wegen starker Hitze in der Region um ca. 30 Kilometer verkürzt.
-> Tour de France 2026: Alle Teams, Fahrer und Ziele
-> Sprint-Analyse: Trau dich, Max Kanter!

Van der Poel jubelt in Ussel nach einer harten und heißen Etappe
113.Tour de France (2.UWT)
9. Etappe: Malemort › Ussel (154,6 km)
0,0 km
Mathieu van der Poel gewinnt! Der Niederländer setzt sich vor Tobias Halland Johannessen und Tom Pidcock durch. Das Favoriten-Feld kommt nur wenige Sekunden später rein. Hier hat sich Filippo Ganna vor Mads Pedersen durchgesetzt.
1,0 km
Letzter Kilometer: Sie haben noch 21 Sekunden.
14 km
Das Quartett ist sehr stark. Es wird eng. 48 Sekunden Vorsprung haben sie noch.
22 km
Die Fluchtgruppe zerfällt. Alex Baudin, Mathieu van der Poel, Tobias Halland Johannessen und Tom Pidcock fahren weg. Ihre ehemaligen Begleiter liegen teilweise 30 Sekunden zurück, das Peloton der Favoriten 55 Sekunden. Dort steigt jetzt auch Lidl – Trek für Mads Pedersen ein.
24 km
Mont Bessou (0,8 km à 7,1 %)
1. Mathieu van der Poel (1 Punkt)
40 km
1:13 Minuten! Und jetzt steigt auch das Team Netcompany Ineos in die Nachführarbeit mit ein. Die stärksten Sprinter in diesem Peloton dürften Mads Pedersen, Michael Matthews und Alex Aranburu sein. Aber auch Filippo Ganna scheint sich etwas auszurechnen. Und was plant UAE – XRG? Wird Tadej Pogacar noch attackieren oder fahren sie vielleicht den Sprint für Isaac del Toro?
53 km
Das UAE Team Emirates – XRG macht wirklich ernst und drückt den Abstand weiter runter auf jetzt nur noch 50 Sekunden. Tim Merlier hat übrigens schon 14:20 Minuten Rückstand.
56 km
Côte de la Croix du Pey (4,8 km à 5,7 %)
1. Tom Pidcock (2 Punkte)
2. Lennert van Eetvelt (1)
2. Lennert van Eetvelt (1)
68 km
Die zweite Gruppe wird jetzt vom Peloton eingeholt. Damit haben wir nur noch die acht Mann umfassende Fluchtgruppe vorne. Das von UAE – XRG angeführte Feld der Favoriten liegt aktuell 1:18 Minuten zurück. Will das Team von Tadej Pogacar die Ausreißer wirklich noch zurückholen?
79 km
Wir haben jetzt zwei Ausreißergruppen, die 50 Sekunden trennen. Das Feld liegt 1:20 hinter der Spitze.
Gruppe 1:
Derek Gee-West, Quinn Simmons (Lidl – Trek)
Alex Baudin (EF Education – EasyPost)
Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech)
Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility)
Pablo Castrillo (Movistar)
Lennert van Eetvelt (Lotto Intermarché)
Tom Pidcock (Pinarello Q36.5)
Gruppe 1:
Derek Gee-West, Quinn Simmons (Lidl – Trek)
Alex Baudin (EF Education – EasyPost)
Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech)
Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility)
Pablo Castrillo (Movistar)
Lennert van Eetvelt (Lotto Intermarché)
Tom Pidcock (Pinarello Q36.5)
80 km
Suc au May (3,9 km à 7,1 %)
1. Tom Pidcock (5 Punkte)
2. Quinn Simmons (3)
3. Tobias Halland Johannessen (2)
4. Lennert van Eetvelt (1)
2. Quinn Simmons (3)
3. Tobias Halland Johannessen (2)
4. Lennert van Eetvelt (1)
82 km
Mads Pedersen hat nun im Anstieg Mühe im Peloton mitzufahren. Aber sie sind gleich oben. Derweil wird Tobias Foss vom Peloton eingeholt.
84 km
Derek Gee-West, Lennert van Eetvelt und Tom Pidcock lösen sich jetzt auch. Sie machen sich auf die Verfolgung des Duos Simmons/Johannessen.
91 km
Und jetzt sind sie sich uneinig. Tobias Halland Johannessen und Quinn Simmons attackieren aus der Fluchtgruppe heraus. Hier wird sich heute nichts gegönnt.
95 km
Aber jetzt steht die Gruppe – und was für eine! Es sind 16 Fahrer:
Derek Gee-West, Quinn Simmons (Lidl – Trek)
Lars Craps, Lennert van Eetvelt (Lotto – Intermarché)
Clement Braz Afonso, Ewen Costiou (Groupama – FDJ United)
Alex Baudin (EF Education – EasyPost)
Tobias Foss (Netcompany Ineos)
Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step)
Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech)
Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility)
Pablo Castrillo (Movistar)
Ion Izagirre (Cofidis)
Marc Hirschi (Tudor)
Jordan Jegat (TotalEnergies)
Tom Pidcock (Pinarello Q36.5)
Derek Gee-West, Quinn Simmons (Lidl – Trek)
Lars Craps, Lennert van Eetvelt (Lotto – Intermarché)
Clement Braz Afonso, Ewen Costiou (Groupama – FDJ United)
Alex Baudin (EF Education – EasyPost)
Tobias Foss (Netcompany Ineos)
Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step)
Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech)
Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility)
Pablo Castrillo (Movistar)
Ion Izagirre (Cofidis)
Marc Hirschi (Tudor)
Jordan Jegat (TotalEnergies)
Tom Pidcock (Pinarello Q36.5)
98 km
Es sind vielleicht noch 30 Mann im ersten Feld. Daraus löst sich eine fünf Mann starke Gruppe mit Matteo Jorgenson, Richard Carapaz, Quinn Simmons, Einer Rubio und Nicolas Breuillard. Aber auch sie werden zurückgeholt. Gibt es heute gar keine Gruppe? Die Fahrer fallen eher nach hinten raus als dass sie nach vorne weg fahren.
101 km
Jetzt zerfällt das Peloton. Filippo Ganna gibt derart Gas, dass mehrere Gruppen entstehen. Nur eine richtige Fluchtgruppe bildet sich nicht. Es ist unübersichtlich. Man weiß nicht, wer in den vorderen Gruppen fährt und wer schon abgehängt wurde.
103 km
Jose Felix Parra fährt in einer langgezogenen Linkskurve geradeaus direkt in den Wald. Aber er kann weiterfahren.
107 km
Matteo Jorgenson und Kevin Vauquelin lösen sich. Aber auch dieses Unterfangen hält nicht lange.
108 km
Côte de Naves (2,4 km à 6,9 %)
1. Valentin Paret-Peintre (2 Punkte)
2. Matteo Jorgenson (1)
2. Matteo Jorgenson (1)
109 km
Was hat denn Tom Pidcock hier vor? Der Brite fährt den gesamten Anstieg von vorn. So kommt keiner weg – auch er selbst nicht.
110 km
Aber auch sie werden wieder eingeholt. Tom Pidcock persönlich hat das Tempo so sehr forciert, dass die Gruppe ganz schnell zurückkam.
117 km
Jetzt aber: Dorian Godon, Michel Hessmann, Mikel Azparren, Julian Alaphilippe und Marco Haller setzen sich ab. Erstmals haben wir jetzt einen Vorsprung von mehr als 20 Sekunden. Sollte das wirklich die Gruppe des Tages sein, können wir davon ausgehen, dass sie nicht durchkommen wird. Zu viele Teams sitzen hinten im Peloton und haben heute etwas vor.
130 km
Denkste! Da hat man sie dann doch direkt wieder eingeholt. Tim Merlier hat übrigens schon 1:45 Minuten Rückstand. Für ihn wird das ein harter Tag.
132 km
Erstmals entsteht eine nennenswerte Lücke. Felix Engelhardt, Anders Halland Johannessen, Nelson Oliveira, Alex Kirsch und Julian Alaphilippe bilden eine Gruppe.
140 km
Das Rennen beginnt quasi von vorn. Zahlreiche Angriffe werden lanciert. Alle wissen: Heute hat die Fluchtgruppe gute Chancen auf den Tagessieg. Unter anderem gehen Filippo Ganna und Mathieu van der Poel in die Offensive. Aber noch kann sich niemand wirklich lösen.
141 km
Beynat
1. Mads Pedersen (25 Punkte)
2. Biniam Girmay (20)
3. Jasper Philipsen (16)
4. Isaac del Toro (14)
5. Mathieu van der Poel (12)
6. Tom Pidcock (10)
7. Mathias Vacek (9)
8. Ben Healy (8)
9. Maxim van Gils (7)
10. Tadej Pogacar (6)
11. Tim Wellens (5)
12. Brandon McNulty (4)
13. Ramses Debruyne (3)
14. Marc Hirschi (2)
15. Jake Stewart (1)
2. Biniam Girmay (20)
3. Jasper Philipsen (16)
4. Isaac del Toro (14)
5. Mathieu van der Poel (12)
6. Tom Pidcock (10)
7. Mathias Vacek (9)
8. Ben Healy (8)
9. Maxim van Gils (7)
10. Tadej Pogacar (6)
11. Tim Wellens (5)
12. Brandon McNulty (4)
13. Ramses Debruyne (3)
14. Marc Hirschi (2)
15. Jake Stewart (1)
147 km
Lidl – Trek hat die fünf Ausreißer zurückgeholt. Sie fahren den Zwischensprint für Mads Pedersen jetzt ganz hart an. Tim Merlier kann schon nicht mehr folgen.
154 km
Wegen starker Hitze wurde das heutige Teilstück um rund 30 Kilometer verkürzt. Damit rückt auch der Zwischensprint näher an die Startlinie heran. Sofort bei Kilometer 0 attackieren Alex Kirsch, Quinten Hermans, Stefano Oldani, Georg Steinhauser und Ewen Costiou. Sie setzen sich ab. Aber im Hauptfeld führt Lidl – Trek für Mads Pedersen nach.
⚡ Angriff
⏱️ Zeitabstand
🔒 Ausreißer eingeholt
❌ Aufgabe
Nachführarbeit
⚠️ Sturz
🏁 Ziel
Bergwertungen
HC-Bergwertungen
Sprintwertungen
Fahrer abgehängt
Fahrer zurück im Feld
🔧 Defekt
💨 Windkante
🌧️ Wetter
𝑨𝑳𝑬𝑹𝑻𝑨 𝑽𝑨𝑵 𝑫𝑬𝑹 𝑷𝑶𝑬𝑳 ⚠️
— Eurosport.es (@Eurosport_ES) July 12, 2026
La estrella neerlandesa se impone en un auténtico etapón y suma su tercera victoria en el Tour de Francia.#TDF2026 #LaCasadelCiclismo pic.twitter.com/p8rTb1xaQK
-> Vorschau auf die Tour de France 2026

