Dorian Godon hat den Auftakt der Tour de Romandie für sich entschieden. Der Franzose im Trikot von Ineos Grenadiers war im 3,2 Kilometer langen Prolog in Villars-sur-Glâne sechs Sekunden schneller als der Zweitplatzierte. Tadej Pogacar muss sich mit Rang fünf begnügen.

Dorian Godon in 3:35,12 zum Sieg im Prolog der Tour de Romandie
Heute wurde die 79. Ausgabe der Tour de Romandie mit einem 3,2 Kilometer langen Prolog in Villars-sur-Glâne gestartet. Mit einer eindrucksvollen Vorstellung in 3:35,12 Minuten hat sich Dorian Godon [Ineos Grenadiers] den Auftaktsieg gesichert. Der Franzose startete früh, ebenso wie viele weitere gute Zeitfahrer und Teamkapitäne anderer Mannschaften, weil die Sportlichen Leiter zur späten Startzeit mit Regen rechneten. Um 16:15 war es dann auch soweit. Erste Regentropfen fielen vom Himmel und die späten Starter hatten mit leicht schlechteren Bedingungen zu kämpfen. Hinter Dorian Godon müssen sich mit einem Abstand von sechs Sekunden Jakob Söderqvist [Lidl – Trek] und Ivo Oliveira [UAE – XRG] mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben, die aber ebenfalls früh von der Startrampe rollten. Tadej Pogacar [UAE – XRG] musste mit der Startnummer 1 als letzter Fahrer den Kurs in Angriff nehmen. Der Slowene verlor als Tagesfünfter sieben Sekunden auf den Etappensieger.
-> Steht auch am Start der Tour de Romandie: Top-Talent Jorgen Nordhagen.
Tadej Pogacar will die Tour de Romandie gewinnen
Als vermutlich bester Radprofi aller Zeiten hat sich Tadej Pogacar [UAE – XRG] schon vor Jahren ein Ziel gesetzt: Er möchte jedes bedeutende Rennen gewinnen. Bei der Tour de Romandie stand der Slowene noch nie am Start. Nun hat er sich in die Westschweiz aufgemacht, um sich in die Siegerliste eintragen zu lassen. Kaum jemand zweifelt daran, dass er dieses Vorhaben erfolgreich umsetzen wird. Auf den bergigen Teilstücken muss er in den kommenden Tagen vor allem auf Florian Lipowitz und Primoz Roglic von Red Bull – Bora – hansgrohe achten sowie auf Oscar Onley [Ineos Grenadiers] und Antonio Tiberi [Bahrain – Victorious]. Im Prolog hat sich Pogacar auf seine Kontrahenten bereits ein kleines Polster herausgefahren. Roglic und Lipowitz haben allerdings nur eine bzw. drei Sekunden eingebüßt.
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-> Die Rivalität zwischen Pogacar und Seixas hat begonnen.
-> Giulio Pellizzari gewinnt die Tour of the Alps.

