Auf dem Weg nach Le Markstein müssen die Profis auf der 14. Etappe der Tour de France vier Bergwertungen meistern. Erwartet wird ein Schlagabtausch der Favoriten. Wird Tadej Pogacar erneut zuschlagen?
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Bis nach Le Markstein: Ein Kletterfestival in den Vogesen
Die 14. Etappe der Tour de France 2026 dürfte den Bergspezialisten und Klassementfahrern alles abverlangen. Auf den 155,3 Kilometern von Mulhouse nach Le Markstein bleibt den Profis kaum Zeit zum Durchatmen, denn schon kurz nach dem Start wartet der erste lange Anstieg auf den Grand Ballon. Besonders interessant: Das Feld passiert das Ziel bereits früh im Rennen, bevor eine anspruchsvolle Schleife durch die Vogesen folgt. Im Mittelpunkt steht dabei die Montée du Haag, ein neuer Anstieg im Tour-Programm. Der schmale, kurvenreiche Waldanstieg verlangt über mehr als elf Kilometer konstante Kletterqualitäten und hält zwischendurch steile Passagen bereit, die das Feld auseinanderreißen könnten. Nach der Kuppe bleiben nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel in Le Markstein. Wer hier um das Gelbe Trikot kämpft, darf keine Schwäche zeigen – Zeitabstände sind auf dieser Etappe nahezu garantiert.
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Radikale Prognose: Pogacar wird auch diese Etappe gewinnen
Ein Tipp auf Tadej Pogacar wirkt fast so langweilig wie ein Meistertipp auf Bayern München. Die Überlegenheit des Slowenen ist aber tatsächlich vergleichbar. Falls der Weltmeister gewinnen möchte, gewinnt er auch – so einfach ist das. Hinter ihm sollte sich Jonas Vingegaard Rang zwei sichern. Der Kampf um Rang drei entbrennt spätestens im Schlussanstieg zwischen Paul Seixas, Florian Lipowitz und Juan Ayuso. Morgen könnte der Tag sein, an dem die Kapitänsfragen der noch unentschlossenen Teams geklärt werden. Der harte Tag und der doch etwas längere Schlussanstieg könnten Remco Evenepoel und Mattias Skjelmose in Probleme bringen.
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