184 Fahrer, aufgeteilt auf 23 Teams, nehmen die Tour de France 2026 in Angriff. Es wird Überraschungen geben, ebenso wie bittere Enttäuschungen. Wir blicken auf alle Mannschaften und Fahrer und spekulieren darüber, welche Ziele sie verfolgen könnten.
-> Vorschau auf die Tour de France 2026
-> Das sind die 5 Favoriten auf den Gesamtsieg
-> Vorschau auf die 1. Etappe der Tour de France
Pogacar will seinen fünften Toursieg
Das UAE Team Emirates – XRG peilt Historisches an. Der Weltmeister aus Slowenien soll seinen fünften Toursieg einfahren und damit gleichziehen mit den aktuellen Rekordhaltern. Dafür wurde ihm ein wie gewohnt starkes Team zur Seite gestellt. Edelhelfer ist Isaac del Toro, der bei optimalem Verlauf sogar „aus Versehen“ aufs Podium fahren könnte. Oft zu sehen bekommen werden wir erneut Nils Politt, der vor allem bei hügeligen und flachen Teilstücken viele Führungskilometer an der Spitze des Pelotons sammeln wird.
-> Isaac del Toro gewinnt die zweite Tour-Etappe
Sieben starke Helfer für Jonas Vingegaard
Jonas Vingegaard möchte seine dritte Tour de France gewinnen. Der Däne hat für dieses Unterfangen ein gewohnt starkes Team zur Seite gestellt bekommen. Er darf im Hochgebirge vor allem auf Matteo Jorgenson, Sepp Kuss und Davide Piganzoli bauen. Aber auch Bruno Armirail und Victor Campenaerts haben gezeigt, dass sie gut über ansteigendes Terrain kommen. In der Ebene runden Edoardo Affini und der in diesem Jahr sehr starke Per Strand Hagenes das Aufgebot ab. Sollte das ganz große Ziel nicht erreicht werden, wird es nicht an seinen Teamkollegen gelegen haben.
Lipowitz, Evenepoel, Hindley – ein starkes Bergteam
Ein bärenstarkes Team hat Red Bull – Bora – hansgrohe auf die Beine gestellt. Florian Lipowitz und Remco Evenepoel bilden eine beeindruckende Doppelspitze, die vor allem in der ersten Tourwoche für Furore sorgen könnte. Danach müssen sie sich teamintern aber einig werden, wer der tatsächliche Kapitän im Hochgebirge sein soll. Unterstützt werden sie dort vor allem von Jai Hindley. Der Australier hat vor wenigen Wochen beim Giro bewiesen, dass er immer noch einer der stärksten Kletterer ist. Maxim van Gils wird vor allem auf hügeligem Terrain wichtig werden, genauso wie Nico Denz und Tim van Dijke in der Ebene.
Zu viele Kapitäne im Aufgebot?
Lidl – Trek hat sich in den vergangenen Jahren zu einem absoluten Top-Team weiterentwickelt. Mit Juan Ayuso stellen sie einen Profi an den Start, der das Podium anpeilt. Mattias Skjelmose und Derek Gee-West könnten ebenfalls unter die Top Ten fahren, werden aber wohl für den Spanier Helferdienste leisten müssen. Mit Mads Pedersen hat der deutsche Rennstall außerdem einen Kandidaten für das Grüne Trikot in den eigenen Reihen. Der Däne gilt als derjenige Sprinter, der am besten über Hügel kommt. Eigentlich muss er sogar eher als Klassiker-Spezialist bezeichnet werden. Von ihm dürfen wir einiges erwarten, da ihm doch einige Etappenprofile liegen dürften.
Carapaz fürs GC, Healy und Steinhauser für die Etappen?
Georg Steinhauser darf für EF Education – EasyPost seine erste Tour de France bestreiten. Der Deutsche soll in den Bergen Kapitän Richard Carapaz unterstützen, wird aber je nach Situation sicher auch in Fluchtgruppen zu sehen sein. Carapaz selbst möchte unter die Top 5 in der Gesamtwertung fahren. Eher auf Etappenjagd gehen wird Ben Healy. Auch wenn der Ire im vergangenen Jahr das Gelbe Trikot trug und in der Gesamtwertung am Ende auf Rang neun lag, sollte er sich 2026 eher auf die Etappenjagd konzentrieren.
Kooij soll Seixas entlasten
Die Euphorie ist riesig bei den Gastgebern. Frankreich träumt endlich wieder von einem Toursieg – und das zurecht. Paul Seixas ist das wohl größte französische Talent seit Jahrzehnten. Der erst 19-Jährige gilt als Anwärter auf das Podium und sogar als möglicher Herausforderer von Tadej Pogacar. Er wird im Hochgebirge vor allem auf Unterstützung von Matthew Riccitello, Aurelien Paret-Peintre sowie Tiesj Benoot und Nicolas Prodhomme bauen können. Damit Seixas nicht die gesamte Last des Teams trägt, hat man mit Olav Kooij einen Sprinter nominiert. Er wird durch Cees Bol unterstützt, wird es gegen die ganz großen Namen aber schwer haben.
Stark beim Giro – jetzt auch bei der Tour?
Das XDS Astana Team war DIE Überraschung des Giro d’Italia 2026. Ob sie das auch bei der Tour de France zeigen können? Mit dem Deutschen Max Kanter haben sie einen Flachland-Sprinter in ihren Reihen und mit Davide Ballerini jemanden, der die etwas anspruchsvolleren Zielankünfte mag. Wird es punchy, können sie auf Sergio Higuita und Simone Velasco bauen. Im Hochgebirge soll Harold Tejada um Tagessiege kämpfen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Kasachen auf ein gutes GC-Ergebnis hoffen. Sie werden daher häufig als Ausreißer in Erscheinung treten.
Martinez jagt das Bergtrikot, Bauhaus für die Sprints
Lenny Martinez hat vor dem Start der Tour de France in einem Interview gesagt, dass er nicht auf die Gesamtwertung fährt, sondern auf das Bergtrikot. Der Franzose gilt damit als Topfavorit auf die Bergwertung und wird es dort vermutlich vor allem mit Tadej Pogacar zu tun bekommen. Gleichzeitig kann er aber auch auf Etappenjagd gehen. Ihm ist ein Etappensieg aus einer Fluchtgruppe heraus definitiv zuzutrauen. Parallel fährt Antonio Tiberi auf eine gute Platzierung in der Gesamtwertung. Mehr als ein Ergebnis zwischen Platz #5 und #10 ist aber wohl unrealistisch. Phil Bauhaus ist der Mann für die Sprints, auch wenn der Deutsche zuletzt eher glücklos war.
Unzählige Möglichkeiten auf einen Tagessieg
Lange mussten wir warten, bis das Team Netcompany Ineos die Nominierungen bekanntgegeben hat. Jetzt wissen wir: Mit Kevin Vauquelin, Egan Bernal und Thymen Arensman haben sie potentiell drei GC-Fahrer im Aufgebot. Allerdings wird sich schon nach der dritten Etappe zeigen, wer tatsächlich das Format und die Form dazu hat, um einen Platz unter den ersten fünf zu kämpfen. Das Podium scheint außer Reichweite. Auf einen oder gleich mehrere Etappensieg darf man aber hoffen, denn alle drei Fahrer dürften aus Fluchtgruppen heraus in den Bergen zu den Favoriten zählen. Außerdem hat man für das Zeitfahren Filippo Ganna nominiert. Und Dorian Godon kann anspruchsvolle Sprint-Etappen auch für sich entscheiden. Dafür müssen die reinen Sprinter aber zuvor eliminiert werden.
Ihr Metier: Das Wolfpack jagt Etappen
Nach dem Abgang von Remco Evenepoel hat sich das Team Soudal Quick-Step wieder zurückentwickelt – und das ist vollkommen positiv gemeint. Denn nun geht das „Wolfpack“ wieder auf Etappenjagd und darin scheinen sie so gut zu sein wie kaum eine andere Mannschaft. Tim Merlier gilt als Topfavorit in den Massensprints und damit auch auf das Grüne Trikot. Ilan van Wilder kann auf hügeligem Terrain über Fluchtgruppen einen Tagessieg einfahren. Und Valentin Paret-Peintre wäre zu empfehlen, endlich das Bergtrikot ins Visier zu nehmen. Der Franzose ist der geborene Kletterer. Im Hochgebirge wird er als Ausreißer auf sich aufmerksam machen und mit etwas Glück – wie im Vorjahr – eine Etappe gewinnen.
Philipsen und Van der Poel kämpfen um Etappen
Wie gewohnt ohne Klassementfahrer tritt das Team Alpecin – Premier Tech zur Tour de France 2026 an. Jasper Philipsen ist der Mann für die Massenprints und damit verbunden auch ein heißer Kandidat auf das Grüne Trikot. Mathieu van der Poel wird ihm bei der Sprintanfahrt helfen, wie schon in den Jahren zuvor. Zugleich versucht er auf hügeligen Etappen Tadej Pogacar zu bezwingen – ein schwieriges aber nicht unmögliches Unterfangen. Die weiteren Fahrer der Mannschaft unterstützen ihre beiden Kapitäne, dürfen aber sicher auch hin und wieder Fluchtgruppen besetzen.
Auf jedem Terrain mit Möglichkeiten
In einem besonderen Trikot extra für die Tour de France 2026 designed geht das Team Jayco AlUla auf Etappenjagd. Der Deutsche Pascal Ackermann soll es in flachen Sprints richten, der Australier Michael Matthews auf anspruchsvolleren Etappen. Wird es zu schwer für die beiden, wird der Schweizer Mauro Schmid in Aktion treten. Er hat in dieser Saison bewiesen, dass er bei sehr harten Hügeln zu den stärksten im Peloton gehört. Geht es ins Hochgebirge, setzen die Australier auf Ben O’Connor. Ob er allerdings auf eine gute Platzierung in der Gesamtwertung hoffen darf, bleibt abzuwarten. Auch er würde wohl besser damit fahren, sich einzelne Etappen herauszusuchen und diese in der Fluchtgruppe zu bestreiten. So könnte er parallel sogar auf das Bergtrikot schielen. Der neue Deutsche Meister Felix Engelhardt wird vorwiegend Helferdienste leisten.
Ein starkes Team für alle Fälle
Mit sechs Norwegern und zwei Dänen greift das Team Uno-X Mobility bei der Tour de France 2026 an. Vor allem zwei Fahrer sollen dabei für gute Ergebnisse sorgen. Tobias Halland Johannessen möchte in der Gesamtwertung unter die ersten fünf fahren. Sören Waerenskjold ist der Mann für die Sprints, wobei er auch so gut über welliges Terrain kommt, dass er wohl vor allem seine Chance dann wittert, wenn die reinen Sprinter Probleme bekommen könnten. Der Rest der Mannschaft besteht aus wetterfesten, ausdauerstarken Profis, die wir hin und wieder in Fluchtgruppen sehen werden. Durchaus möglich, dass am Ende der drei Wochen Magnus Cort, Anthon Charmig oder Jonas Abrahamsen einen Etappensieg verbuchen können.
Machs nochmal, Bini!
Mit Biniam Girmay versucht das NSN Cycling Team in Frankreich aufzutrumpfen. Der Eritreer gewann vor zwei Jahren das Grüne Trikot und mehrere Etappen. Von dieser Form ist er mittlerweile meilenweit entfernt. Dennoch ist ihm ein Tagessieg zuzutrauen, wenn das Etappenprofil nicht tellerflach ist, sondern leicht anspruchsvoll. Er erhält von seinen Teamkollegen die volle Unterstützung. In den Bergen aber werden vor allem Marco Frigo und George Bennett auf ihre Freiheiten pochen. Sie werden in Fluchtgruppen sichtbar sein und so auf eine gute Platzierung hoffen.
Alle Augen auf Cian Uijtdebroeks
Es sind die Tage der Wahrheit für Cian Uijtdebroeks. Der talentierte Belgier genießt die volle Rückendeckung seiner Mannschaft und hat endlich seine gesundheitlichen Probleme in den Griff bekommen. Nach seinen Stationen bei Bora – hansgrohe und Visma – Lease a Bike scheint er hier in Spanien endlich angekommen zu sein. Doch jetzt muss er liefern. Mindestens ein Platz unter den ersten Zehn der Gesamtwertung wird gefordert – und das sollte er in den Beinen haben. Eher auf Etappenjagd gehen werden Einer Rubio in den Bergen und Javier Romo auf hügeligem Terrain. Der Deutsche Michel Hessmann wird vorwiegend Helferdienste verrichten müssen.
Van Eetvelt und De Lie: Gelingt endlich der Durchbruch?
Das Team Lotto Intermarché muss sich nach dem blamablen Auftritt beim Giro d’Italia nun in Frankreich rehabilitieren. Zumindest das Aufgebot gibt Grund zu Hoffnung. Arnaud de Lie geht auf Etappenjagd, sowohl in Massensprints als auch auf leicht hügeligen Etappen. Dem Belgier wird seit Jahren viel Talent nachgesagt, aber der ganz große Erfolg blieb ihm bislang verwehrt. Gleiches gilt für Lennert van Eetvelt. Ihm wäre zu raten, doch besser auf Etappenjagd zu gehen und aufs Bergtrikot zu schielen. Dafür wäre er der perfekte Mann. Aber vermutlich wird er erneut versuchen, einen guten Platz in der Gesamtwertung zu ergattern. Georg Zimmermann hingegen ist DER Mann für Fluchtgruppen. Ihn werden wir vor allem auf Mittelgebirgsetappen in der Offensive sehen.
-> Tour Insight: Liebes Lotto-Team, wann lernt ihr endlich aus euren Fehlern?
Der Traum vom Etappensieg
Wenn Ion Izagirre in seiner letzten Saison nicht doch noch einen Angriff auf die Gesamtwertung wagen sollte, wird Cofidis ohne GC-Fahrer zur Tour de France 2026 antreten. Stattdessen sollen Etappensiege her. In den flachen Sprints soll dafür das Trio Alex Kirsch, Hugo Page und Milan Fretin dafür sorgen. Wird es anspruchsvoller, können sie auf Alex Aranburu setzen. Der Spanier fährt eine beeindruckende Saison. Der Rest der Mannschaft – vor allem Jenthe Biermans und Benjamin Thomas – ist wie geschaffen für Fluchtgruppen. Dennoch scheint bei dieser starken Konkurrenz ein Etappensieg nicht leicht einzufahren zu sein.
Fährt Pidcock auf Etappensiege und das Bergtrikot?
Als letzte aller Mannschaften hat Pinarello Q36.5 das Tour-Aufgebot bekannt gegeben. Dabei stand schon vorher fest, dass Tom Pidcock ihr Kapitän sein wird. Der Brite hat kürzlich in einem Interview davon gesprochen, dass es ihm keinen Spaß machen würde, bei einer Grand Tour auf ein gutes GC-Ergebnis zu fahren. Sollte er seinen Worten Taten folgen lassen, sehen wir ihn in den kommenden drei Wochen als Etappenjäger. Vielleicht ist er sogar ein Mann fürs Bergtrikot? Unterstützt wird er vor allem auf hügeligem und leicht bergigem Terrain von Chris Harper und Quinten Hermans. Auch Damien Howson und Xandro Meurisse bringen richtig viel Erfahrung mit. Die beiden Schweizer-Teams setzen also stark auf Erfahrung.
Mit Gregoire eine Etappe gewinnen
Keinen Mann für die Gesamtwertung hat die französische Equipe Groupama – FDJ United nominiert. Die besten Zeiten von Guillaume Martin sind vorbei. Er kann bestenfalls zwischen Rang #10 und #20 landen – dafür lohnt es sich kaum auf GC zu fahren. Wie wir ihn kennen, wird er es dennoch tun. Die größte Chance auf einen Tagessieg hat man zweifelsohne mit Romain Grégoire. Der frischgebackene Französische Meister ist im Hochgebirge zu schwach, aber an anspruchsvollen Hügeln nur schwer zu schlagen. Sein Problem: Er bekommt es auch dort mit Tadej Pogacar zu tun. Daher muss er sein Heil in der Offensive suchen und die Fluchtgruppen auf entsprechenden Etappen besetzen.
Mit viel Erfahrung zum Etappensieg?
Das Tudor Pro Cycling Team schickt eine erfahrene Truppe zur Tour de France 2026. Julian Alaphilippe und Marc Hirschi sind die Speerspitzen auf hügeligem Terrain. Da sie aber dort nicht mehr zu den stärksten zählen, werden sie ihr Glück über Fluchtgruppen suchen müssen. Im Hochgebirge darf Michael Storer entweder auf einen Etappensieg fahren oder sogar auf einen guten Platz in der Gesamtwertung. Ihm wäre zu empfehlen, das Bergtrikot anzuvisieren. Für die Sprintankünfte hat man mit Marco Haller, Arvid de Kleijn und Matteo Trentin sehr erfahrene und endschnelle Männer im Team.
Keine Siegfahrer im Aufgebot
Acht Franzosen sollen für das Team TotalEnergies die Kohlen aus dem Feuer holen. Fragt sich nur: Wie? Im Aufgebot befinden sich zwar starke Profis, aber nicht wirklich erwiesene Siegfahrer. Jordan Jegat ist ein klassischer Top 20 Kletterer, der nur dann wirklich Chancen auf die Top 10 hat, wenn Fahrer vor ihm ausfallen oder dann doch lieber auf Etappenjagd gehen. Ihm selbst fehlt die Spritzigkeit, um wirklich aus einer Gruppe heraus zu gewinnen. Anthony Turgis ist ein starker Klassikerjäger, der viel Rennhärte und Ausdauer besitzt, aber auch er ist mittlerweile 32 Jahre alt und ihm fehlen ehrlich gesagt die nötigen Profile bei der diesjährigen Tour. Vielleicht aber sorgt Matteo Vercher für eine Überraschung. Der 25-Jährige hat noch viel Entwicklungspotential und mag anspruchsvolle, aber nicht zu schwere Teilstücke.
Die verzweifelte Suche nach Erfolg
Das niederländische Team Picnic PostNL bietet zur Tour de France 2026 alles auf, was es zu bieten hat – nur ist das leider nicht viel. Der Kader dieser Mannschaft ist für die WorldTour einfach nicht stark genug. Mit Pavel Bittner wollen sie in den Sprints um Tagessiege kämpfen, aber der Tscheche hat in seiner gesamten Karriere erst einen Sieg auf WorldTour-Niveau eingefahren. Die besten Zeiten von Warren Barguil als Kletterer oder gar GC-Fahrer sind ebenso um wie die von John Degenkolb als Klassikerjäger und Sprinter. Einzig Frank van den Broek könnte für eine positive Überraschung sorgen, so war er doch vor zwei Jahren bei der Tour de France zum Auftakt bärenstark. Aber auf leicht welligem Terrain bekommt er es mit namhaften Kontrahenten zu tun. So bleibt ein großer Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit dieser Mannschaft.
Offensiv und aggressiv gegen die Besten der Welt
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte bestreiten die Männer von Caja Rural – Seguros RGA eine Tour de France. Die spanische Equipe hat eine Wildcard erhalten und wird sich mit einer aktiven und aggressiven Fahrweise dafür bedanken. Sebastian Berwick dürfte im Hochgebirge ihr stärkster Fahrer sein, aber auch Jose Felix Parra ist ein guter Auftritt zuzutrauen. Sie müssen über Fluchtgruppen kommen und bestenfalls zusammenarbeiten. Für die Sprintankünfte hat man Fernando Gaviria nominiert, der noch einmal seinen dritten Frühling zu erleben scheint. Zwar fehlt ihm noch immer ein Saisonsieg, aber der Kolumbianer war mehrfach nah dran. Es wäre schon eine Überraschung, wenn ihm nun ausgerechnet bei der Tour de France der Tagessieg gelingt. Unmöglich ist es aber nicht.
-> Wieso wird die Tour de France immer schneller?
-> Die Fahrer mit den meisten Tagen im Gelben Trikot
-> Die Fahrer mit den meisten Etappensiegen bei der Tour


