Tour de France 2026 Favoriten: Tadej Pogacar ist auch bei der Tour de France 2026 der klare Favorit auf den Gesamtsieg. Kaum ein Experte zweifelt an einem weiteren souveränen Triumph des Slowenen. Im Kampf um die weiteren Podiumsplätze könnte es aber eng werden …
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Pogacar holt sich seinen fünften Tour-Gesamtsieg
Tadej Pogacar
Alter: 27
Nation: Slowenien
Team: UAE Team Emirates – XRG
Stärken: Alles
Gefahren: –
Wer künstlich Spannung erzeugen möchte, redet vielleicht von einem Kampf um den Gesamtsieg. Wer realistisch ist, benennt Tadej Pogacar als klaren Favoriten. Der Weltmeister aus Slowenien ist der mit Abstand stärkste GC-Fahrer seiner Generation. Jetzt kann er seinen fünften Toursieg einfahren und somit zu den Rekordhaltern aufschließen. Niemand wird in der Lage sein, den Dominator zu stoppen. Nur ein Sturz oder eine Erkrankung stellen Gefahren für Pogacar dar. Es ist sogar möglich, dass er einen Start/Ziel-Sieg einfahren wird, denn das Teamzeitfahren und die beiden Etappen danach sind ihm wie auf den Leib geschneidert.
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Seixas steigt auf zum größten Kontrahenten Pogacars
Paul Seixas
Alter: 19
Nation: Frankreich
Team: Decathlon CMA CGM
Stärken: Hochgebirge, Zeitfahren
Gefahren: Fehlende Erfahrung (erste Tour de France), schwächeres Team
Frankreich hat endlich wieder einen Klassementfahrer, der das Träumen ermöglicht. Paul Seixas ist mit seinen erst 19 Jahren der Jüngste unter den Favoriten. Er fährt seine erste Grand Tour, aber dennoch ist ihm der ganz große Wurf schon jetzt zuzutrauen. Er ist stark im Kampf gegen die Uhr und auch im Hochgebirge ist er nur schwer abzuhängen. Läuft alles nach Plan, wird er auf Anhieb das Podium erreichen und sogar Jonas Vingegaard herausfordern. Macht sich seine fehlende Erfahrung nicht negativ bemerkbar, könnte er der letzte Fahrer sein, der mit Pogacar mithält.
Vingegaard spürt den Giro in den Beinen
Jonas Vingegaard
Alter: 29
Nation: Dänemark
Team: Visma | Lease a Bike
Stärken: Hochgebirge, Zeitfahren, Regeneration, Erfahrung
Gefahren: Giro d’Italia in den Beinen
Jonas Vingegaard war in den vergangenen Jahren der einzige Profi, der es wirklich mit Tadej Pogacar aufnehmen konnte. Beim Giro d’Italia haben wir vor wenigen Wochen gesehen, wie dominant auch er sein kann. Doch hier bei der Tour de France ist die Konkurrenz stärker. Und auch wenn er den Giro d’Italia vermutlich wegstecken wird wie kein anderer, könnte er in der dritten Tour-Woche Probleme bekommen. Denn Paul Seixas ist hungrig und wird nicht locker lassen. Es ist daher durchaus denkbar, dass sich Vingegaard mit Rang drei begnügen muss.
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Lipowitz verpasst das Podium nur knapp
Florian Lipowitz
Alter: 25
Nation: Deutschland
Team: Red Bull – BORA – hansgrohe
Stärken: Hochgebirge, Regeneration, Konstanz
Gefahren: Zeitfahren, keine klare Kapitänsrolle (Evenepoel)
Deutschlands Hoffnung heißt auch bei der Tour de France 2026 Florian Lipowitz. Der 25-Jährige ist im vergangenen Jahr sensationell aufs Podium geklettert und peilt dieses Ziel auch in diesem Jahr an. Doch mit Remco Evenepoel als Teamkollegen muss er sich die Kapitänsrolle erst noch verdienen. Ich bin davon überzeugt, dass er sich teamintern durchsetzen wird und ein ernsthafter Anwärter auf das Podium ist. Er ist zwar etwas schwächer im Zeitfahren als seine Kontrahenten, aber dafür besticht er nun schon seit Jahren mit einer unglaublichen Konstanz. In den Bergen bzw. bei Rundfahrten im Allgemeinen kann man sich nicht an einen schlechten Tag von ihm erinnern.
Für Ayuso ist Platz fünf das absolute Minimal-Ziel
Juan Ayuso
Alter: 23
Nation: Spanien
Team: Lidl – Trek
Stärken: Hochgebirge, Zeitfahren
Gefahren: Inkonstanz, Mentalität
Auch Juan Ayuso zählt zu den Tour de France 2026 Favoriten, auch wenn er nicht auf eine gute Vorbereitung zurückblicken kann. Der Spanier stürzte zu Beginn der Saison und ist seitdem irgendwie nicht mehr richtig in Tritt gekommen. Doch er ist jetzt dazu verdammt, Leistung zu zeigen. Nach seinem Wechsel von UAE-XRG zu Lidl-Trek will er aller Welt beweisen, dass er es eben doch kann. Fehlender Trainingswille und vor allem mangelhaftes Teamwork wurde ihm immer wieder unterstellt. Über drei Wochen hinweg war er nur als 19-Jähriger bei der Vuelta a Espana stark. Jetzt ist die Zeit der Ausreden vorbei. Platz fünf ist im GC der Tour de France 2026 das absolute Minimum für den hochtalentierten Spanier.
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