Die Tour de France 2026 beginnt mit einer echten Besonderheit. Zum Auftakt wartet ein Teamzeitfahren, das durch ein neues Reglement für völlig andere Taktiken und jede Menge Spannung sorgt. Wir werfen einen Blick auf den anspruchsvollen Parcours in Barcelona und wagen eine Prognose, welche Mannschaft die besten Chancen auf das erste Gelbe Trikot besitzt.
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Ein Teamzeitfahren zum Auftakt der Tour de France 2026
Die Tour de France 2026 beginnt mit einem 19,6 Kilometer langen Teamzeitfahren in Barcelona. 2019 wurde im Rahmen der Grand Boucle das letzte Mannschaftszeitfahren ausgetragen. Nach einer langen Pause feiert diese Disziplin also nun ihr Comeback. So oder so ist aber alles anders als früher. Denn die Zeit wird nicht für die gesamte Mannschaft beim vierten Fahrer genommen, sondern jeder Fahrer erhält für die Gesamtwertung seine ganz individuelle Zeit. Heißt also: Die Teams werden versuchen, ihren GC-Kapitän möglichst schnell ins Ziel zu bringen. Möglich, dass manche Fahrer einzeln ankommen. Für den Tagessieg gilt die Zeit des ersten Fahrers einer jeden Mannschaft. Es ist also Spannung geboten und eine Vorhersage scheint fast unmöglich zu sein.
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Vorsicht vor dem anspruchsvollen Finale
Der Parcours in und um Barcelona ist vorwiegend flach, aber durchaus kurvig und daher technisch anspruchsvoll. Das Finale am Montjuïc dürfte dann die Teams auseinanderreißen. Die Flachland-Spezialisten fallen ab und die starken Puncheure und Kletterer bleiben übrig. Hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Anschließend geht es zum Stade Olympique noch einmal hinauf. Die Teams müssen sich ihre Kräfte perfekt einteilen, um hier nicht überrascht zu werden. Spannend wird es vor allem innerhalb derjenigen Mannschaften, die mit zwei oder gar drei Kapitänen antreten. Auch Teams mit einem GC-Fahrer aber einem noch besseren Zeitfahrer werden die Entscheidung treffen müssen, ob sie mehr Wert auf den Tagessieg legen oder auf eine gute Zeit für ihren GC-Kapitän.
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Startzeiten Teamzeitfahren
Radikale Prognose: Netcompany Ineos rast ins Gelbe Trikot
Fünf Mannschaften kommen für den Auftakt der Tour de France 2026 als Sieger in Frage. Die insgesamt stärksten Zeitfahrer hat zweifelsohne Netcompany Ineos im Aufgebot. Filippo Ganna und Tobias Foss sind bereits Zeitfahr-Weltmeister geworden. Und auch Joshua Tarling, Thymen Arensman und Kevin Vauquelin gelten als erstklassige Fahrer im Kampf gegen die Uhr. Das Team sollte eigentlich kaum zu schlagen sein, wenn die Abstimmung passt und sie genau wissen, dass der Tagessieg an erster Stelle steht. Die größten Herausforderer sind die Männer des UAE Team Emirates – XRG. Tadej Pogacar führt sie an, gefolgt von Isaac del Toro, Brandon McNulty, Nils Politt und Tim Wellens – alles Top-Zeitfahrer. Vermutlich geht der Etappensieg nur über diese beiden Mannschaften. Als leichte Außenseiter sind dann schon die anderen drei Teams zu bezeichnen. Red Bull – Bora – hansgrohe hat mit Remco Evenepoel ein unglaubliches Zugpferd. Visma | Lease a Bike ist gewohnt stark, hat neben Jonas Vingegaard vor allem mit Edoardo Affini, Bruno Armirail und Victor Campenaerts drei brutal starke Zeitfahrer. Und Lidl – Trek hat mit Carlos Verona nur eine Schwachstelle im Team. Die Männer um Juan Ayuso, Derek Gee-West und Mattias Skjelmose können alle im Zeitfahren brillieren.
Tour de France Prognose für die 1. Etappe
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