Die vierte Etappe des Giro d’Italia geht an Jhonatan Narvaez. Der Profi von UAE Team Emirates – XRG hat sich im Sprint eines stark dezimierten Feldes vor Orluis Aular und Giulio Ciccone durchgesetzt. Damit übernimmt Ciccone das Rosa Trikot. Florian Stork hat die Maglia Rosa erneut knapp verpasst. -> Hier gehts zur Vorschau der 5. Etappe.
109. Giro d’Italia (2.UWT)
4. Etappe: Catanzaro › Cosenza (138 km)
138 km
❌Aufgabe
Wilco Kelderman ist zur heutigen Etappe nicht mehr angetreten. Der Niederländer war auf der zweiten Etappe in den Massensturz verwickelt.
136 km
⚡Attacke💨Wind🚅Tempoarbeit
Martin Marcellusi, Darren Rafferty, Johan Jacobs, Warren Barguil, Mattia Bais und Niklas Larsen bilden die Fluchtgruppe des Tages. Die sechs Ausreißer haben entlang der Küste allerdings mit starkem Wind zu kämpfen. Im Peloton kontrolliert XDS Astana für den Gesamtführnden Guillermo Thomas Silva das Tempo.
99 km
⏱Zeitangabe
Die sechs Ausreißer freuen sich über einen Vorsprung von aktuell 2:20 Minuten.
96 km
❌Aufgabe
Kaden Groves hat das Rennen aufgegeben. Der Australier war auf der ersten Etappe gestürzt.
78 km
⏱Zeitangabe
Der Vorsprung beträgt 2:23 Minuten und wird nun von XDS Astana konstant gehalten. Derweil erleichtern sich einige Fahrer gerade in einem Tunnel. Das dürfte Strafen nach sich ziehen.
Der Vorsprung der Ausreißer ist deutlich gesunken. Sie haben nur noch 55 Sekunden und befinden sich jetzt im Anstieg. Im Hauptfeld führt weiterhin vor allem XDS Astana nach. Sie sind wild entschlossen, das Rosa Trikot zu verteidigen.
55 km
➤Fahrer abgehängt🚅Tempoarbeit
Jetzt übernehmen die Teams Movistar und Decathlon CMA CGM die Tempoarbeit im Peloton. Einige Fahrer fallen aus dem Hauptfeld zurück, u. a. hat es Arnaud de Lie und Dylan Groenewegen erwischt.
52 km
➤Fahrer abgehängt🔒Ausreißer eingeholt⏱Zeitangabe
Die Spitzengruppe ist zerfallen. Nur noch Darren Rafferty und Mattia Bais sind vorne. Sie haben noch 20 Sekunden. Derweil fliegen zahlreiche Profis aus dem Hauptfeld zurück: Jonathan Milan, Pascal Ackermann und auch der Mann in Rosa, Guillermo Thomas Silva, kann nicht mehr folgen. Damit hat Florian Stork gute Chancen, die Maglia Rosa zu übernehmen.
50 km
🔒Ausreißer eingeholt
Jetzt werden auch Darren Rafferty und Mattia Bais gestellt. Movistar macht das hervorragend – so lange ihr Sprinter Orluis Aular im Peloton bleiben kann.
48 km
🚅Tempoarbeit
Noch immer sind es fünf Kilometer bis zum Gipfel. Corbin Strong scheint am Limit zu sein. Movistar macht das weiterhin hervorragend, aber was machen sie, wenn jetzt gleich jemand drüber attackiert?
47 km
➤Fahrer abgehängt
Jetzt ist er weg: Corbin Strong kann nicht mehr mitfahren.
44 km
➤Fahrer abgehängt
Egan Bernal wird abgehängt! Und Ben Turner – eigentlich ein Kandidat für den Etappensieg – muss auf ihn warten.
43 km
2Bergwertung 2. KategorieCozzo Tunno (14,4 km à 5,9 %)
Keiner hat Interesse an der Bergwertung. Oder ist das Tempo einfach zu hoch? Ich kann es heute nicht oft genug sagen: Was Movitar hier macht ist bärenstark. Virtuell fährt Florian Stork aktuell in Rosa, zwei Sekunden vor Thyman Arensman und Giulio Ciccone. Vielleicht geht Stork sogar auf den Red Bull Kilometer, um sich Bonussekunden zu schnappen.
34 km
🔧Defekt / Panne
Derek Gee-West hat einen mechanischen Defekt. Das ist bitter für den Kanadischen Meister. Er fällt zurück in die Gruppe mit Egan Bernal.
30 km
❌Aufgabe
Arnaud de Lie ist raus. Das ist keine Überraschung. Seine Teamchefs haben ihn trotz heftiger Magen-Darm-Erkrankung an den Start geschickt. Absolut unverständlich.
27 km
⏱Zeitangabe
Jan Christen sieht auch nicht unbedingt gut aus. Der Schweizer fährt in seinem Weißen Trikot an letzter Stelle und hat nach jeder Kurve zu kämpfen. Das Rosa Trikot liegt mittlerweile 7:30 Minuten zurück.
16 km
➤Fahrer zurück im Feld
Derek Gee-West und Egan Bernal sind zurück im Peloton.
12 km
⌛BonussekundenRed Bull KM
Wie erwartet ist der Red Bull KM heute hart umkämpft: 1. Jan Christen (6 Sekunden), 2. Guilio Pellizzari (4), 3. Giulio Ciccone (2). Florian Stork, Giulio Ciccone, Egan Bernal und Jan Christen müssten jetzt zeitgleich sein. Was für eine Spannung!
5,5 km
🚅Tempoarbeit
Movistar macht immer noch das Tempo. Da ist jetzt ordentlich Druck drauf für Orluis Aular. Seine Teamkollegen haben so viel gearbeitet.
1,6 km
⚡Attacke
Jan Christen attackiert! Das ist clever, denn er fährt um das Rosa Trikot. Außerdem hat er mit Jhonathan Narvaez noch einen Teamkollegen in der Gruppe. Und Movistar ist müde.
0,6 km
🔒Ausreißer eingeholt
Aber Matteo Sobrero fährt die Lücke zu! Es kommt zum Sprint!
0,0 km
🏁Ziel
Jhonatan Narvaez Macht es! Das UAE Team Emirates – XRG hat es ganz hervorragend gemacht auf den letzten Kilometern. Bitter für Movistar und Orluis Aular. Es reicht nur für Rang zwei. Ciulio Ciccone wird Tagesdritter und übernimmt damit das Rosa Trikot.
Legende
⚡Attacke
🔒Ausreißer eingeholt
➤Fahrer abgehängt
➤Fahrer zurück im Feld
❌Aufgabe
⏱Zeitangabe
🚅Tempoarbeit
⌛Bonussekunden
🏁Ziel
2Bergwertung 2. Kategorie
SSprintwertung
Movistar macht alles richtig – aber UAE – XRG staubt ab
Es war die erwartete spannende Etappe. Niemand wusste – selbst die Fahrer und Sportlichen Leiter nicht – was heute passieren würde. Zunächst kontrollierte das XDS Astana Team die Ausreißergruppe, die auch dank starken Gegenwinds nicht weit kam. Als dann im Anstieg die Mannschaft Movistar übernahm und nicht mehr aufhören wollte Gas zu geben, flog plötzlich der Mann in der Maglia Rosa aus der Gruppe. Die Sprinter waren ohnehin schon weg. Alles sah nach einem perfekten Arbeitstag für Movistar aus, bis auf den letzten zwei Kilometern das UAE Team Emirates – XRG all seine Stärken ausspielte. Zunächst ließ man Jan Christen attackieren, dann Jhonatan Narvaez sprinten. Der Ecuadorianer feiert vor Orluis Aular [Movistar] seinen zweiten Giro-Etappensieg. Giulio Ciccone [Lidl – Trek] übernimmt erstmals das Rosa Trikot. Und Florian Stork [Tudor] war erneut nah dran – fuhr virtuell sogar zwischenzeitlich in Rosa – musste dann aber einsehen, dass die anderen heute schnellere Beine hatten. Morgen erwartet uns eine ähnlich spektakuläre Etappe.
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2 Gedanken zu „Giro d’Italia 2026 – 4. Etappe: Jhonatan Narvaez siegt in Cosenza“