Tour de France Vorschau 6. Etappe: Mit dem Col d’Aspin und dem Col du Tourmalet warten morgen auf die Profis der Tour de France zwei echte Schwergewichte. Da die Etappe danach aber noch nicht zu Ende ist, wartet auf uns ein spannendes Finale.
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Der Schlussanstieg ist lang, aber nicht steil
Die sechste Etappe der Tour de France 2026 führt die Profis über fünf Bergwertungen.
Von Pau nach Gavarnie-Gèdre sind 186,2 Kilometer zurückzulegen, wobei die ersten beiden Berge – die Côte de Loucrup (1,8 km a 7,2 %) und die Côte de Mauvezin (3,0 km a 6,4 %) – keine große Auswirkung auf das Rennergebnis haben werden. Der Col d’Aspin (12,0 km a 6,5 %) leitet dann die zweite Rennhälfte ein. Hier wird das Peloton bereits ausgedünnt, aber Attacken von Favoriten wird es noch nicht geben. Diese erwarten uns am Col du Tourmalet (17,2 km a 7,3 %). Es ist stark davon auszugehen, dass das UAE Team Emirates – XRG das Tempo so sehr forcieren wird, dass kaum noch Fahrer übrig bleiben. Isaac del Toro wird für Kapitän Tadej Pogacar der letzte Mann sein. Beschleunigt er, wird es nicht mehr lange bis zum Großangriff dauern. Allerdings geht es nach dem Tourmalet noch einmal bergauf. Der Schlussanstieg nach Gavarnie-Gèdre (18,7 km a 3,7 %) ist lang, aber nicht steil. Hier werden Attacken nicht mehr von Erfolg gekrönt sein.
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Radikale Prognose: Am Tourmalet geht Tadej Pogacar solo
Für die morgige sechste Etappe der Tour de France gibt es zwei Szenarien: Entweder fahren die Favoriten gemeinsam über den Col du Tourmalet und dann auch gemeinsam Richtung Ziellinie, oder am Col du Tourmalet fällt alles auseinander und sie fahren als Solisten oder in sehr kleinen Gruppen über die Ziellinie. Ich glaube an das zweite Szenario, weil das einfach der Stil von UAE – XRG bzw. Tadej Pogacar ist. Er weiß, dass er am Tourmalet den Unterschied machen kann. Dass es danach noch sehr lange leicht bergauf bis zur Ziellinie geht, ist für ihn nur dann ein Problem, wenn sich hinter ihm eine Gruppe befindet, die zusammenarbeitet und ihn tatsächlich zurückholen kann. Wir haben aber in den vergangenen Monaten bzw. Jahren gesehen, dass man Pogacar nicht mehr zurückholt. Ist er weg, ist er weg. Morgen werden wir einen weiteren Solo-Triumph des Weltmeister sehen.
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Tour de France Prognose für die 6. Etappe


