Die 13. Etappe des Giro d’Italia geht an Alberto Bettiol. Der Italiener war Teil einer 15 Mann starken Fluchtgruppe und hat sich über die letzte Kuppe hinweg als Solist abgesetzt. Damit feiert sein Team XDS Astana bereits den dritten Tagessieg beim diesjährigen Giro d’Italia. Rang zwei geht an den Norweger Andreas Leknessund – schon zum dritten Mal in seiner Karriere. -> Vorschau auf die 14. Giro-Etappe: Es geht in die Berge!
Bettiol kämpft Leknessund nieder
109. Giro d’Italia (2.UWT)
13. Etappe: Alessandria › Verbania (189 km)
0,0 km
🏁Ziel
2021 hat er bereits eine Giro-Etappe gewonnen. Heute hat er wieder zugeschlagen. Alberto Bettiol gewinnt die 13. Etappe des Giro d’Italia 2026. Hinter ihm fährt Andreas Leknessund auf Rang zwei. Der Norweger wird damit zum dritten Mal in seiner Karriere Etappenzweiter beim Giro.
5,5 km
⏱️Zeitabstand
Fast wäre Alberto Bettiol gestürzt. Aber er bleibt auf dem Rad. Er hat weiterhin 19 Sekunden Vorsprung. Er wird gewinnen, wenn er auf dem Rad bleibt.
11 km
⏱️Zeitabstand
Wenn Alberto Bettiol nicht stürzt, gewinnt er die Etappe. Andreas Leknessund ist schon 19 Sekunden zurück. Auch das Hauptfeld fährt jetzt in den Anstieg hinein. Aber dort scheint man keinen Angriff zu planen.
13 km
3Bergwertung
Ungiasca (4,7 km à 7,0 %)
1. Alberto Bettiol (9 Punkte), 2. Andreas Leknessund (4), 3. Josh Kench (2), 4. Michael Valgren (1).
13 km
⚡Angriff
Alberto Bettiol macht das ganz stark. Er fährt kurz vor der Kuppe an Andreas Leknessund vorbei und lässt ihn einfach stehen.
13 km
⏱️Zeitabstand
Alberto Bettiol macht sich auf die Verfolgung von Andreas Leknessund. Der Italiener ist ein starker Abfahrer. Den dürfen wir nicht abschreiben. Er hat vielleicht zehn Sekunden Rückstand. Und kaum schreibe ich das, ist er schon zu sehen. Ganz stark von Bettiol, der hier jetzt wohl der Favorit ist.
14 km
⚡Angriff
Der steilste Abschnitt kommt jetzt. Und Josh Kench attackiert erneut. Aber er wird seine drei Begleiter noch nicht los. Das muss er aber, denn gegen die hat er im Sprint keine Chance. Andreas Leknessund setzt einen oben drauf und reißt eine Lücke. Der Norweger ist jetzt als Solist vorne.
15 km
⚡Angriff
Jetzt geht Josh Kench. Die Gruppe zerfällt. Nur Alberto Bettiol, Andreas Leknessund und Michael Valgren können am Hinterrad bleiben.
16 km
➤Fahrer abgehängt
Mikkel Bjerg wird abgehängt. Groupama – FDJ macht das Tempo. Wann attackiert Josh Kench?
Johan Jacobs hat seinen Job erledigt und wird abgehängt.
18 km
⏱️Zeitabstand
Der kleine Hügel gerade eben war nur ein Vorgeschmack. Jetzt gehts in den entscheidenden Anstieg hinein. Hier wird es Attacken geben und die Gruppe wird zerfallen. Das Peloton liegt übrigens 11:40 zurück.
21 km
4Bergwertung
Bieno (2,4 km à 5,7 %)
1. Diego Pablo Sevilla (3 Punkte), 2. Johan Jacobs (2), 3. Mirco Maestri (1).
23 km
⏱️Zeitabstand
Die Spitzengruppe fährt jetzt mit 11:22 Vorsprung in den ersten Hügel hinein.
29 km
⏱️Zeitabstand
11:12 Minuten hat die Fluchtgruppe Vorsprung. Es geht jetzt in die entscheidende Phase und kann nicht mehr lange dauern, bis es erste Attacken aus der Ausreißergruppe heraus gibt.
33 km
SSprintwertung
Stresa
1. Diego Pablo Sevilla (12 Punkte), 2. Francesco Busatto (8), 3. Jasper Stuyven (5), 4. Lawrence Warbasse (3), 5. Mirco Maestri (1).
121 km
⏱️Zeitabstand
Die Tendenz ist deutlich. Jetzt liegt das Peloton schon 6:42 zurück. Das ist eine ziemliche Klatsche für Lidl – Trek und Netcompany Ineos, denn sie wollten heute eigentlich um den Tagessieg fahren, haben jetzt aber keinen vorn dabei.
136 km
⏱️Zeitabstand
Jetzt hat auch die dritte Gruppe den Anschluss geschafft und wir haben 15 Mann vorne. Ich lehne mich aus dem Fenster und sage: Der Etappensieger kommt aus dieser Gruppe. Denn wir haben drei Mann von Groupama – FDJ mit dabei. Die werden alles geben, um den Sieg heute zu holen. Sie fahren wohl für Josh Kench.
Die 15 Spitzenreiter: Michael Valgren, Johan Jacobs, Mark Donovan, Diego Pablo Sevilla, Larry Warbasse, Andreas Leknessund, Francesco Busatto, Jasper Stuyven, Mirco Maestri, Mikkel Bjerg, Alberto Bettiol, Axel Huens, Josh Kench, Markus Hoelgaard und Toon Aerts. Das Peloton liegt 4:20 zurück.
143 km
⏱️Zeitabstand
Die ersten beiden Gruppen haben sich nun zusammengeschlossen. Elf Fahrer sind an der Spitze. Die vier Verfolger liegen 25 Sekunden zurück, das Peloton 3:30.
148 km
🔒Ausreißer eingeholt
⏱️Zeitabstand
Brutal, was die Fahrer heute wieder leisten. Vollgas seit Kilometer 0. Vicenteo Rojas ist ins Peloton zurückgefallen. Bei den Verfolgern sind es also nur noch fünf. Dahinter versucht eine weitere Gruppe (also die dritte) den Anschluss herzustellen. Axel Huens und Josh Kench sind darin ebenso vertreten wie Markus Hoelgaard und der gestrige Etappenzweite Toon Aerts. Dahinter sehen wir Gijs Leemreize als Solisten. Das Peloton hat aufgegeben und jetzt schon 3:15 Rückstand auf die Spitze.
155 km
⏱️Zeitabstand
Aktuell befinden sich zwei 6er Gruppen vor dem Hauptfeld. In der ersten fahren Michael Valgren, Johan Jacobs, Mark Donovan, Diego Pablo Sevilla, Larry Warbasse und Andreas Leknessund. Verfolgt werden sie von Francesco Busatto, Vicenteo Rojas, Jasper Stuyven, Mirco Maestri, Mikkel Bjerg und Alberto Bettiol. Aktuell trennen die beiden Gruppen 30 Sekunden. Das Hauptfeld hat 1:03 Rückstand zur Spitze. Dort ist immer noch keine Ruhe eingekehrt.
161 km
⚡Angriff
Es bleibt unübersichtlich. Eine große Verfolgergruppe hat sich gebildet. Aber im Hauptfeld ist man noch nicht bereit, diese Gruppe zu akzeptieren. Picnic PostNL ist vorne nicht vertreten.
170 km
⚡Angriff
Viele Attacken werden geritten. Sieben Fahrer sind aktuell vorne. Aber Netcompany Ineos jagt die Ausreißer und will selbst einen Mann in der Flucht platzieren.
189 km
⛈️Wetter
28° und Sonnenschein erwarten die Fahrer beim Start der 13. Giro-Etappe. Erwartet wird ein Kampf zwischen Fluchtgruppe und optimistischen Sprintern, die sich einbilden, das schwere Finale zu überstehen. Der Start erfolgt um 12:55. Ich erwarte heute einen Ausreißer-Sieg.
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⚡Angriff
Angriff
🔒Ausreißer eingeholt
Ausreißer eingeholt
➤Fahrer abgehängt
Fahrer abgehängt
➤Fahrer zurück
Fahrer zurück
⏱️Zeitabstand
Zeitabstand
❌Aufgabe
Aufgabe
⚠️Sturz
Sturz
🔧Defekt/Panne
Defekt/Panne
💨Windkante
Windkante
⛈️Wetter
Wetter
⌛Bonussekunden
Bonussekunden
🚅Tempoarbeit
Tempoarbeit
SSprintwertung
Sprintwertung
3Bergwertung
Bergwertung
🏁Ziel
Ziel
Bettiol setzt sich in 15 Mann Fluchtgruppe durch
Dass ihm solche giftigen, kurzen Anstiege gelingen, hätte allen bekannt sein müssen: Alberto Bettiol [XDS Astana] hat die 13. Etappe des Giro d’Italia für sich entschieden. Der erfahrene Italiener reagierte auf eine Attacke von Andreas Leknessund [Uno-X Mobility], indem er nicht überdrehte und dann über die Kuppe hinweg den Turbo zündete. Niemand konnte ihm folgen. Auch in der darauffolgenden Abfahrt und im kurzen Flachstück bis zur Ziellinie konnte man ihn nicht mehr einholen. Der geschlagene Norweger wird damit zum dritten Mal Zweiter bei einer Giro-Etappe. Bitter. Beide waren Teil einer 15 Mann starken Fluchtgruppe, die einen Vorsprung von über elf Minuten erhielt. Schlussendlich kam das Hauptfeld über 13 minuten nach dem Etappensieger ins Ziel.
„Ich habe alles gegeben. Ich weiß nicht, wie ich diese Etappe hätte gewinnen sollen.“
Andreas Leknessund
Kein Kampf um Sekunden von den Klassementfahrern
Anders als erwartet haben sich die Klassementfahrer heute nicht angegriffen. So bleibt Afonso Eulalio [Bahrain – Victorious] noch einen weiteren Tag im Rosa Trikot. Morgen jedoch muss der Portugiese damit rechnen, das Jersey an den Dänen Jonas Vingegaard [Visma | Lease a Bike] zu verlieren. -> Alle Teams, Fahrer und Ziele beim Giro 2026.
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1 Gedanken zu „Giro d’Italia 2026 – 13. Etappe: Bettiol siegt als Solist“