Debora Silvestri hatte Glück im Unglück. Die Italienerin kam bei Mailand-Sanremo in einem Horror-Sturz zu Fall. Schlimmste Verletzungen wurden befürchtet. Jetzt gibt es Entwarnung.
Debora Silvestri geht es mit fünf gebrochenen Rippen gut
Radsport ist ein harter Sport. Nicht nur die Leistung, welche die Profis Tag für Tag auf ihren Rädern vollbringen ist beeindruckend. Vor allem beeindruckend ist ihre Leidensfähigkeit. Bei Mailand-Sanremo der Männer haben wir gesehen, wie ein gerade gestürzter Tadej Pogacar mit aufgerissenem Trikot zum Sieg stürmt. Bei den Frauen kam es zu einem echten Horror-Sturz. Debora Silvestri kam in der Abfahrt der Cipressa zu Fall, weil vor ihr in einer Kurve bereits Fahrerinnen auf dem Boden lagen. Die Italienerin stürzte über sie – und über die Leitplanke. Mehrere Meter fiel sie in die Tiefe, landete auf dem harten Steinboden. Die Fernsehzuschauer und Kommentatoren waren fassungslos, standen teilweise wie unter Schock. Nach dem Rennen gab die Fahrerin selbst dann aber Entwarnung. Sie habe sich „nur“ fünf Rippen gebrochen. Ihr gehe es gut.
„Mir geht es ganz gut. Fünf gebrochene Rippen und eine Mikrofraktur an der Schulter. Es könnte schlimmer sein.“
Debora Silvestri
L'image terrible pic.twitter.com/0oJdtKezo6
— Siegvarg (@Kranzschwinger) March 21, 2026

