Filippo Ganna hat wie erwartet das Einzelzeitfahren des Giro d’Italia für sich entschieden. Der Italienische Zeitfahrmeister war auf dem 42 Kilometer langen Parcours 1:54 schneller als sein Teamkollege Thymen Arensman aus den Niederlanden. Im Rosa Trikot bleibt Afonso Eulalio.
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Filippo Ganna rast auf der zehnten Etappe zum Tagessieg
Er war der klare Favorit und er hat nicht enttäuscht: Filippo Ganna [Netcompany Ineos] hat souverän das Einzelzeitfahren auf der zehnten Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Nach 42 Kilometern entlang der italienischen Riviera von Viareggio nach Massa war er satte 1:54 bzw. 1:59 schneller als Thymen Arensman [Netcompany Ineos] und Rémi Cavagna [Groupama – FDJ United]. Damit feiert er seinen achten Etappensieg beim Giro d’Italia – sieben davon im Kampf gegen die Uhr. Es war das schnellste Zeitfahren in der Historie des Giro d’Italia.
Afonso Eulalio verteidigt das Rosa Trikot gegen enttäuschenden Vingegaard
Ebenfalls freuen darf sich Afonso Eulalio [Bahrain – Victorious]. Der Portugiese verteidigte seine Maglia Rosa erfolgreich. Jonas Vingegaard [Visma | Lease a Bike] konnte lediglich 1:57 aufholen und zeigte – für seine Verhältnisse – kein gutes Zeitfahren. Auf Etappensieger Filippo Ganna [Netcompany Ineos] verlor er satte drei Minuten. Der Österreicher Felix Gall [Decathlon CMA CGM], der in den Bergen zum größten Konkurrenten von Vingegaard aufstieg, verlor auf den Dänen nur 1:22. Die Kapitäne von Red Bull – Bora – hansgrohe, Giulio Pellizzari und Jai Hindley, waren nur 18 bzw. 31 Sekunden langsamer als Vingegaard. Stolz auf seine Leistung darf hingegen Thymen Arensman [Netcompany Ineos]. Der Niederländer war satte 1:06 Minuten schneller als Vingegaard und damit der mit Abstand stärkste Klassementfahrer.
Thymen Arensman rast aufs Podium
Mit seiner herausragenden Leistung ist es Thymen Arensman [Netcompany Ineos] gelungen, das Podium des Giro d’Italia zu erklimmen. Der Niederländer hat jetzt 27 Sekunden Vorsprung auf Felix Gall [Decathlon CMA CGM]. Doch der Österreicher hat sich bisher in den Bergen als stärker erwiesen und sollte diesen Abstand noch aufholen können.



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