Nach dem Einzelzeitfahren wartet auf die Profis am Mittwoch ein sehr welliges Teilstück. Die Etappe mit Klassiker-Charakter ist wie gemacht für eine mutige Ausreißergruppe. Wer macht das Rennen in Chiavari?
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Vorschau auf die 11. Etappe: Porcari > Chiavari (195,0 km) am Mittwoch

Klassiker-Charakter in der zweiten Rennhälfte
Die 11. Giro-Etappe von Porcari nach Chiavari beginnt relativ harmlos mit einem flachen Abschnitt, doch die technisch anspruchsvollen Straßen und zahlreichen Richtungswechsel könnten schon früh für Unruhe sorgen. Über viele Kilometer verläuft die Strecke anschließend entlang der ligurischen Küste Richtung La Spezia. Erst in der zweiten Rennhälfte zeigt die Etappe ihr wahres Gesicht. Mit dem Passo del Termine und dem Colle di Guaitarola warten längere Anstiege, die das Feld erstmals ernsthaft fordern. Danach geht es durch die hügelige Landschaft der Cinque Terre, bevor im Finale zwei weitere kurze, aber deutlich steilere Anstiege folgen. Auch die letzten Kilometer bleiben anspruchsvoll: Nach einer letzten Rampe führt eine kurze Abfahrt nach Chiavari, ehe eine lange, flache Zielgerade den Schlusspunkt setzt. Hier dürfte sich zeigen, wer nach fast 200 Kilometern noch Reserven besitzt.
Die entscheidenden Anstiege der 11. Giro-Etappe:
– Passo del Termine (7,4 km a 4,9 %)
– Colle di Guaitarola (9,9 km a 6,2 %)
– Colla dei Scioli (5,7 km a 6,3 %)
– Cogorno Red Bull KM (4,6 km a 6,4 %)
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Radikale Prognose: Morgen kann nur ein Ausreißer triumphieren
Die Gesamtwertung des Giro d’Italia 2026 hat Form angenommen. Nach dem heutigen Zeitfahren und zwei Bergankünften wissen die meisten Fahrer und Teams genau wo sie stehen. Viele Teams haben noch nichts gewonnen und auch die Sonderwertungen werden nicht dafür sorgen. So müssen sie ihr Heil in der Offensive suchen. Dafür ist die elfte Etappe wie gemacht. Es wird kein Team geben, welches die Fluchtgruppe kontrollieren wird. Für die Sprinter ist das Teilstück viel zu schwer. Für die Klassement- und Bergfahrer ist es zu leicht. Selbst hügelfeste Sprinter – wie Orluis Aular – werden morgen keine Chance haben. Daher müssen all diejenigen, die nach einem Etappensieg lechzen, in die Ausreißergruppe.
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Ausreißer-Coup durch Lennert van Eetvelt?
Das Team Lotto Intermarché ist zum Giro d’Italia 2026 angetreten, um mit Arnaud de Lie und Lennert van Eetvelt Etappen zu gewinnen. Ihr Sprinter hat die Rundfahrt schon aufgegeben. Jetzt muss ihr Bergfahrer liefern. Der Belgier hat zwar versucht, um einen guten Platz in der Gesamtwertung zu kämpfen. Spätestens jetzt sollte er dieses Unterfangen aber aufgeben. Die elfte Etappe liegt ihm perfekt. Seine Teamchefs müssen ihn in die Fluchtgruppe schicken. Dann hat er beste Karten, das Teilstück zu gewinnen. Gegner könnten mit Jan Christen und Jhonatan Narvaez die Männer des UAE Team Emirates – XRG sein. Auch Giulio Ciccone [Lidl – Trek] könnte es erneut versuchen.
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Giro d’Italia Prognose für die 11. Etappe
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