Der Giro d’Italia 2026 endet in Rom und er endet in einem Massensprint. Topfavorit ist nach gezeigter Leistung eindeutig Paul Magnier. Aber Jonathan Milan will wenigstens eine Etappe für sich entscheiden. Oder freut sich in Rom etwa ein lachender Dritter?
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Großes Finale in den Straßen Roms

Zum Abschluss des Giro d’Italia wartet eine traditionsreiche Schlussetappe durch die italienische Hauptstadt. Nach dem Start im Stadtteil Esposizione Universale di Roma führt die Strecke zunächst hinaus nach Ostia an die Küste und anschließend zurück ins Herz Roms. Dort absolvieren die Fahrer acht Runden auf einem 9,5 Kilometer langen Stadtkurs. Breite Straßen, lange Geraden und einige technisch anspruchsvolle Kurven prägen die Runde, während kurze Abschnitte über die berühmten römischen Kopfsteinpflasterstraßen zusätzlich für Herausforderung sorgen. Die letzten Kilometer sind vergleichsweise einfach gestaltet, ehe ein leichter Anstieg von rund fünf Prozent im Schlusskilometer die Sprinter noch einmal fordert. Auf der 350 Meter langen Zielgeraden dürfte schließlich traditionell ein großer Massensprint über den letzten Etappensieg entscheiden.
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Radikale Prognose: Paul Magnier ist der klare Favorit
Drei Etappen hat er für sich entschieden und auch die Maglia Ciclamino wird er in Rom gewinnen: Für Paul Magnier [Soudal Quick-Step] verlief der Giro d’Italia 2026 besser als erhofft. Der Franzose ist hier in Italien bzw. Bulgarien zu einem der absoluten Topsprinter gereift. Sehr zur Unzufriedenheit von Jonathan Milan [Lidl – Trek]. Der Italiener träumte von der Maglia Rosa und mehrere Etappensiege und die Punktewertung waren eigentlich fest eingeplant. Er muss sich jedoch eingestehen: Da war ein Sprinter einfach besser! In den direkten Duellen hatte er gegen Magnier keine Chance. Daher ist der Franzose auch in Rom der Favorit. Einen lachenden Dritten kann man sich kaum vorstellen, da die beiden genannten doch die deutlichen Favoriten sind.
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