Mit der Tour Auvergne-Rhône-Alpes hält ein neuer Name Einzug in den UCI-Rennkalender. Dabei ist euch allen diese Rundfahrt natürlich bekannt. Es handelt sich um die neue Bezeichnung des traditionsreichen Critérium du Dauphiné. In dieser Vorschau blicken wir auf die Teams, die Favoriten und die Etappenprofile.
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Die Tour Auvergne-Rhône-Alpes ersetzt das Critérium du Dauphiné
Achtung: Die Tour Auvergne-Rhône-Alpes ist seit dieser Saison der neue Name des traditionsreichen Critérium du Dauphiné und zählt weiterhin zu den wichtigsten Vorbereitungsrennen für die Tour de France. Die 78. Austragung führt vom 7. bis 14. Juni über rund 1.200 Kilometer durch die Region Auvergne-Rhône-Alpes. Der Auftakt erfolgt in Vizille, während das große Finale auf dem Plateau de Solaison ausgetragen wird. Der abwechslungsreiche Kurs umfasst Etappen für Ausreißer und Sprinter, ein Mannschaftszeitfahren sowie mehrere schwere Bergankünfte. Zu den Höhepunkten gehören Anstiege wie der Grand Colombier, der Col du Pré und die Schlussauffahrt zum Plateau de Solaison. Die Strecke verbindet zahlreiche geschichtsträchtige Orte des ehemaligen Dauphiné mit neuen Herausforderungen. Am Start stehen alle 18 WorldTour-Teams sowie die vier Wildcard-Mannschaften Caja Rural-Seguros RGA, Cofidis, Tudor Pro Cycling Team und TotalEnergies. Damit ist erneut ein hochklassiges Teilnehmerfeld garantiert.
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Favoriten auf den Gesamtsieg: Seixas gegen Del Toro und Almeida?
Wie immer kann sich das Starterfeld des Critérium du Dauphiné bzw. der Tour Auvergne-Rhône-Alpes sehen lassen. Zwar fehlen mit Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar die beiden Top-Favoriten auf den Gesamtsieg bei der Tour de France, dafür aber bekommen die französischen Fans ihren neuen Star Paul Seixas zu sehen. Der erst 19-Jährige gilt für viele Experten als kommender Toursieger und könnte schon in dieser Saison überraschen. Bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 muss er es unter anderem mit Isaac del Toro und Joao Almeida aufnehmen, die dann wenige Wochen später die Edelhelfer von Pogacar sein könnten. Der Mexikaner wird definitiv in Frankreich am Start stehen, beim Portugiesen ist die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen, nachdem er seine Teilnahme am Giro d’italia bereits absagen musste. Weitere Kandidaten für eine Platzierung auf dem Podium sind der Brite Oscar Onley, der US-Amerikaner Matteo Jorgenson, der Däne Mattias Skjelmose, der Norweger Tobias Halland Johannessen, der Spanier Juan Ayuso und der Franzose Kevin Vauquelin. Als Dark Horse ist Jorgen Nordhagen zu nennen. Der Norweger wird immer stärker und könnte schon bald zur Riege der Top-Rundfahrer aufschließen.
Radikale Prognose: Paul Seixas erhöht den Druck auf sich selbst
Für mich besteht kein Zweifel daran, dass Paul Seixas hinter Tadej Pogacar der stärkste Klassementfahrer ist. Bei der Tour de France wird er sich mit Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz um Rang zwei streiten. Dementsprechend ist er für mich auch bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 der Favorit auf den Gesamtsieg. Das 28,4 Kilometer lange Teamzeitfahren liegt ihm allerdings nicht. Denn auch wenn er selbst ein erstklassiger Zeitfahrer ist, dürfte seine Mannschaft schwächer einzuschätzen sein als die der Konkurrenten. Dennoch ist Seixas im Hochgebirge derart stark, dass er mögliche Rückstände wieder aufholen kann. Hinter ihm wird es eng, denn es ist völlig unklar, wie die Mannschaften Netcompany Ineos, Lidl – Trek und das UAE Team Emirates – XRG mit ihrer Doppelspitze umgehen.
Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 Favoriten
Alle Etappen der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026
1. Etappe am 7. Juni: Vizille > Saint-Ismier (146,2 km)

2. Etappe am 8. Juni: Saint-Martin-Le-Vinoux > Le Puy-en-Velay (234,3 km)

3. Etappe am 9. Juni: Perreux > Perreux (28,4 km Mannschaftszeitfahren)

4. Etappe am 10. Juni: Le Puy-en-Velay > Montrond-les-Bains (167,4 km)

5. Etappe am 11. Juni: Saint-Chamond > Parc des Oiseaux – Villars-les-Dombes (195,8 km)

6. Etappe am 12. Juni: Saint-Vulbas > Crest-Voland (182,3 km)

7. Etappe am 13. Juni: La Bridoire > Grand Colombier (133,6 km)

8. Etappe am 14. Juni: Beaufort > Plateau de Solaison – Brison (120,1 km)

-> Ludovico Crescioli im Interview.


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