Auf der 17. Etappe des Giro d’Italia dürften wieder die Ausreißer im Fokus stehen. Für die Sprinter ist das Teilstück nämlich zu schwer und für die Bergfahrer zu leicht.
-> Vorschau auf die 18. Etappe!
-> So lief die 17. Etappe wirklich.
Vorschau auf die 17. Etappe: Cassano d’Adda > Andalo (202,0 km) am Mittwoch

Wie gemacht für einen Solo-Triumph

Die 17. Etappe des Giro d’Italia 2026 ist eine wellige und abwechslungsreiche Strecke, die vor allem im letzten Abschnitt an Schwierigkeit gewinnt. Zu Beginn verläuft die Route ohne größere Hindernisse, ehe sich nach dem Erreichen des Iseosees das Profil verändert. Mit dem Passo dei Tre Termini und der Cocca di Lodrino warten zwei Anstiege, bevor das Rennen ins Valle del Chiese führt. Der Anstieg dort ist zwar konstant, aber eher moderat. Nach Tione di Trento wird die Strecke technischer: Die Straßen werden schmaler und anspruchsvoller. Danach beginnt der Weg über Molveno nach Andalo. Die letzten Kilometer teilen sich klar in zwei Abschnitte: Nach einer schnellen Abfahrt folgt ein rund sechs Kilometer langer Schlussanstieg. Der schwierigste Teil endet etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel, ehe ein leicht abfallender Abschnitt in die lange Zielgerade führt.
Andalo befindet sich im Trentino auf der Paganella-Hochebene am Fuß der Brenta-Dolomiten. Der Ort liegt auf über 1.000 Metern Höhe und ist von Wiesen, Wäldern und weiten Ausblicken geprägt. Ursprünglich mit Landwirtschaft und Viehzucht verbunden, entwickelte sich Andalo im 20. Jahrhundert zu einem bekannten Sommer- und Wintersportort.
Radikale Prognose: Narvaez kämpft sich zurück ins Punktetrikot

Dass ein Fahrer das Punktetrikot des Giro d’Italia gewinnen kann, der kein Sprinter ist, hätte wohl vor Beginn dieser Rundfahrt niemand gedacht. Mittlerweile müssen wir aber davon ausgehen, dass Jhonatan Narvaez [UAE – XRG] tatsächlich beste Karten hat. Der Ecuadorianische Meister hat heute den Zwischensprint geholt und wird das morgen wieder versuchen – und er hat sogar Chancen auf den Tagessieg. Soudal Quick-Step wird dem nichts entgegensetzen können. Ein weiterer heißer Kandidat für den Tagessieg morgen ist natürlich auch wieder der Italiener Giulio Ciccone [Lidl – Trek]. Auch dessen Landsmann Alberto Bettiol [XDS Astana] könnte hier noch einmal zuschlagen.
-> Das sind die Giro-Starter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
-> 5 interessante Fahrer, die du beim Giro beobachten solltest.
-> Alle Teams, Fahrer und Ziele des Giro d’Italia 2026.
Giro d’Italia Prognose für die 17. Etappe
-> Giro d’Italia: Die Fahrer mit den meisten Tagen in Rosa.
-> Die Siegerliste des Giro d’Italia.


2 Gedanken zu „Giro d’Italia 2026 – 17. Etappe: Vorschau, Prognose & Favoriten“