Tadej Pogacar hat zum dritten Mal in seiner Karriere die Ronde van Vlaanderen gewonnen. Der Weltmeister aus Slowenien kam als Solist in Oudenaarde an und verwies Mathieu van der Poel auf Rang zwei. Stark hat sich bei seiner ersten Teilnahme auch Remco Evenepoel präsentiert. Der Belgier fuhr auf Anhieb aufs Podium.
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Tadej Pogacar gewinnt zum dritten Mal die Ronde van Vlaanderen
Remco Evenepoel fährt sensationell aufs Podium
Tadej Pogacar [UAE – XRG] hat erneut unter Beweis gestellt, dass er der beste Fahrer der Welt ist. Der slowenische Weltmeister gewinnt nach einer beeindruckenden Vorstellung zum dritten Mal in seiner Karriere die Flandern-Rundfahrt. Mathieu van der Poel [Alpecin – Premier Tech] hielt lange mit, musste aber bei der letzten Überquerung des Oude Kwaremont doch reißen lassen. Die Vorentscheidung des zweiten Monuments des Jahres hat Nils Politt [UAE – XRG] am Molenberg eingeläutet. Kapitän Tadej Pogacar [UAE – XRG] sorgte dann den Oude Kwaremont und den Paterberg hinauf für die entscheidende Selektion. Nur noch der Weltmeister und Mathieu van der Poel [Alpecin – Premier Tech] blieb übrig, während Remco Evenepoel [Red Bull – Bora – hansgrohe] über viele Kilometer hinweg als Solist versuchte, den Anschluss wiederherzustellen. Doch die beiden Führenden durften den Sieg unter sich ausmachen. Als es 17 Kilometer vor dem Ziel zum letzten Mal den Oude Kwaremont hinaufging, stellte Pogacar auch van der Poel ab – und fuhr als Solist seinem Sieg entgegen.
Alpecin – Premier Tech setzt das UAE Team Emirates – XRG früh unter Druck
Viele Angriffe hat es gehagelt, als die 110. Ausgabe der Flandern-Rundfahrt heute gestartet wurde. Schlussendlich haben sich 13 Fahrer erfolgreich abgesetzt, darunter der Schweizer Silvan Dillier [Alpecin – Premier Tech]. Er ist in den vergangenen Rennen vor allem dadurch aufgefallen, dass er für seinen Kapitän Mathieu van der Poel im Peloton das Tempo über viele Kilometer hochhielt. Statt die Austräger zu jagen, ist er heute selbst in die Offensive gegangen. Und damit setzt seine Mannschaft die Konkurrenz ordentlich unter Druck. Das UAE Team Emirates – XRG hat die Situation schnell erkannt und ging sofort an die Spitze des Feldes. Der Däne Mikkel Bjerg musste über viele Kilometer hinweg in der Anfangsphase die Nachführarbeit leisten.
Nils Politt erzwingt am Molenberg eine Vorentscheidung
Über 100 Kilometer vor dem Ziel hat Nils Politt [UAE – XRG] am Molenberg eine Vorentscheidung erzwungen. Der Deutsche forcierte gemeinsam mit Teamkollege Florian Vermeersch derart das Tempo, dass das Feld ins eine Einzelteile zerfiel. Weniger als 20 Mann blieben übrig, darunter alle Favoriten. Nachdem die Fluchtgruppe eingeholt wurde und Tadej Pogacar [UAE – XRG] bei der zweiten Überquerung des Oude Kwaremont attackierte, wurde weiter selektiert – und das Finale war 57 Kilometer vor dem Ziel endgültig eröffnet.
Tadej Pogacar e Mathieu van der Poel deixam Remco Evenepoel pra trás no Paterberg! 🔥 #RVV26 #FLCS
— BikeBlz (@BikeBlz) April 5, 2026
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Tadej Pogacar goes solo on the final time Oude Kwaremont! 🥵 #RVV26 #FLCS pic.twitter.com/8ajV1ANV3Q
— Ronde van Vlaanderen (@RondeVlaanderen) April 5, 2026
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